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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Inhalt:
Überschrift:
"Grüne im Notstand"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Grüne im Notstand"

Zu dem Artikel " Demnächst auch Naturschutzbeirat?" (Ausgabe vom 17. August).

" Der Rücktritt des Naturschutzbeauftragten ist den Grünen in Osnabrück offensichtlich nicht Veranlassung, politisch die dringend notwendige Umkehr einzuleiten. Stattdessen wollte man (sicher im Hinblick auf die bevorstehenden Kommunalwahlen) zunächst einmal nichts unternehmen (... die Arbeit der zurückliegenden Jahre auswerten.) Danach soll mit dem Vorschlag der Schaffung eines Naturschutzbeirates versucht werden, die ökologische Misswirtschaft bereits unterhalb der politischen Entscheidungsebene erfolgreich zu verwalten. Mit einer engagierten Einzelperson war dies in der Vergangenheit nicht immer problemlos möglich. Durch das Abbügeln der Zielkonflikte in einem entsprechend zusammengesetzten, größeren Beirat hoffen die Grünen, der öffentlich politischen Auseinandersetzung und Verantwortung künftig noch besser entgehen zu können. Dass sich die Osnabrücker Grünen diesbezüglich im Notstand befinden, ist verständlich. Wenn immer in Osnabrück Entwicklungen gegen vitale ökologische Interessen zu entscheiden oder zu tolerieren waren, hat die Grünen-Fraktion schließlich mitgezogen. , Am Burenkamp' gab es kurzzeitig internen Diskussionsbedarf, danach wurde wieder artig abgenickt. Ausweisung künftigen Baulandes am Rubbenbruchsee und am Barenteich, also in ökologisch sensibelsten Bereichen, die gleichzeitig von höchster Bedeutung für den Freizeit- und Erholungswert der gesamten Stadt sind, werden von den Grünen ebenso problemlos weggesteckt wie viele weitere fragwürdige Entwicklungen. Ihr spezielles basisdemokratisches Verständnis stellen die Grünen dabei übrigens dadurch unter Beweis, dass sie sich bei ihren Entscheidungen gegen Naturschutz- und Bürgerinteressen auch nicht von mehreren Tausend Unterschriften und Einwendungen beeindrucken ließen."

Helmut Falge

Wersener Straße 89

Osnabrück
Autor:
Helmut Falge


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