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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Neue Aussichten für den Fernblick
Zwischenüberschrift:
Investor will Wohnhäuser bauen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Neue Aussichten für den Fernblick

Investor will Wohnhäuser bauen

Jetzt zeigt ein Investor Interesse: Nachdem das traditionsreiche Gartenlokal Kaffeehaus Fernblick im Süden der Stadt seit etwa einem Jahr nicht bewirtschaftet ist, will das Bauunternehmen Echterhoff das Gelände mit Wohnhäusern bebauen - neue Aussichten für den Fernblick.

Das bestätigte ein Sprecher der Firma auf Anfrage unserer Zeitung. Nähere Details könne man derzeit noch nicht öffentlich vorstellen. Die Bebauung sei allerdings bei weitem nicht so dicht wie die, die vor fünf Jahren diskutiert wurde, sagte Franz Schürings, Leiter des Fachbereichs Städtebau bei der Stadt Osnabrück. Damals hatte der Osnabrücker Bauunternehmer Fritz Scholle ein Auge auf das Gelände geworfen. Aus dem Vorhaben wurde damals nichts.

Die Vorstellungen des Investors betreffen im Wesentlichen das Grundstück des Kaffeehauses Fernblick mit dem Parkplatz, dem Biergarten und der Grünfläche hinter der Bushaltestelle. Die nördliche Grenze des überplanten Geländes reicht etwa von der Bushaltestelle Berningshöhe im Osten bis zum Grundstück Karl-Koch-Straße 5 im Westen.

Die Rasenfläche südlich des Fußweges zwischen Hauswörmannsweg und Bergerskamp sei von den Überlegungen des Investors weitgehend unberührt, so Schürings. Eine Verlegung der Bushaltestelle Berningshöhe sei bei den vorgelegten Plänen nicht vorgesehen.

Vermessungstrupps sind schon im Gelände unterwegs, aber das Projekt befindet sich noch im Frühstadium. Derzeit prüfe der Fachbereich Städtebau die Unterlagen. So viel stehe aber fest, sagte Schürings: " Die Planungen sind nur mit einer Änderung des Bebauungsplans realisierbar." Das heißt: Der Stadtentwicklungsausschuss wird sich in einer der nächsten Sitzungen mit dem Thema befassen. Sollte der das Änderungsverfahren einleiten, werden die Planungen öffentlich gemacht. Im Laufe des Verfahrens wird es auch eine Bürgerbeteiligung geben.

Vor sechs Jahren waren Pläne, das Fernblickgelände zu Bauland umzufunktionieren, heiß diskutiert worden. Bürger hatten den Erhalt des traditionsreichen Hauses gefordert. Eine Initiative hatte sich für das Lokal eingesetzt. Der Denkmalschutz hatte den Bau des letzten großen Osnabrücker Ausflugslokals damals zwar nicht als " unantastbar" eingestuft. Die großen Linden im Biergarten galten jedoch als schützenswert. Nachdem dann aber ein neuer Pächter für die Gastronomie gefunden worden war, war das Thema wieder vom Tisch. Das Lokal war bis ins Frühjahr 2000 erfolgreich geführt worden. Die Osterfeuer hatten zum Beispiel immer jede Menge Publikum auf die Berningshöhe gelockt. Bei gutem Wetter im Sommer war auch der Biergarten gut besucht.( swa)

DAS LETZTE AUSFLUGSLOKAL in Osnabrück mit langer Tradition ist das Kaffeehaus Fernblick (Bildmitte, weißes Haus mit rotem Dach). Ein Investor will hier Wohnhäuser bauen. Foto: Michael Hehmann
Autor:
swa


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