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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Düstrup: Das älteste Wasserwerk der Stadt ist noch immer noch im Betrieb
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Düstrup: Das älteste Wasserwerk der Stadt ist noch immer in Betrieb

Am 20. Mai 1908 war es so weit: Das Wasserwerk in Düstrup förderte erstmals das kostbare Nass, das aus dem Kalkgestein des Osnabrücker Berglandes stammt. Unsere Luftaufnahme, die am 18. September entstand, zeigt das wunderschöne Gebäude-Ensemble. Im Haupthaus befinden sich die Pumpen- und Maschinenhalle sowie die Werkstatt für Wasserzähler. In den Nebengebäuden sind eine Trafostation und eine Rohr-Werkstatt untergebracht. \ Auf dem Areal befinden sich weitere Lager- und Geräteschuppen, die zum Teil unter den Bäumen verschwinden. Auffällig ist das runde Gebäude, das an ein Teehaus früherer herrschaftlicher Anlagen erinnert. Prächtig gestaltet, dient es aber einem profanen Zweck: Darunter liegt der Wasser-Sammelschacht. Die Wassergewinnung erfolgt im Wesentlichen über eine Sickerleitung und drei gefasste Quellen im Bereich des ehemaligen Quellteichs am Gut Sandfort. Drei Tiefbrunnen zwischen Wasserwerkstraße und Düstruper Straße fördern ebenfalls. Das Rohwasser gelangt über den Sammelschacht ins Wasserwerk und wird von dort in den Hochbehälter Schölerberg gepumpt. Von hier aus wird der südliche und südöstliche Teil Osnabrücks mit Trinkwasser versorgt. Die Förderleistung liegt im Schnitt bei 10 000 Kubikmetern am Tag. Damit ist rund ein Drittel der Wasserversorgung im Stadtgebiet abgedeckt. Wenn es um die Qualität des Wassers geht, kommt Stadtwerke-Pressesprecher Peter Horenburg direkt ins Schwärmen: " Es ist so rein und klar, dass wir es weitgehend ohne Aufbereitung ins Versorgungsnetz einspeisen können". Zusätzlich handele es sich um sehr mineralisches Wasser mit hohem Gehalt an gesundheiltlich wertvollem Calcium und Magnesium. Auch diese Aufnahme kann in den Geschäftsstellen unserer Zeitung am Berliner Platz und an der Großen Straße erworben werden. Sie kostet 25 Mark in der Größe 20 cm x 30 cm oder 50 Mark in der Größe 40 cm x 60 cm. Dort sind mittlerweile auch weitere 160 Luftbilder aus dem Stadtgebiet in Präsentationsmappen vorrätig. Foto: jörn Martens



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