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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Wüste: Modern wohnen, wo bis 1996 noch leckeres Brot gebacken wurde
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Wüste: Modern wohnen, wo bis 1996 noch leckeres Brot gebacken wurde

Auf unserem heutigen Luftbild fallen sofort zwei Dinge auf. Da sind zum einen die markanten Hochhäuser entlang der Quellwiese und zum anderen die gerade entstehenden Reihenhäuser des " Wohnparks Wüste". Die großen Wohnblocks waren nicht unumstritten, wie der Osnabrücker Journalist Helmut Hertel zu berichten weiß. " Seinerzeit gab es heftige Diskussionen, aber inzwischen haben sich die Leute daran gewöhnt", sagte Hertel, der selbst seit langem im Stadtteil Wüste wohnt. Die Neubauten rechts daneben markieren ein ganz anderes Kapitel Stadtteil-Geschichte: Hier befand sich bis zur endgültigen Schließung 1996 die Brotfabrik Brockmann. " Für uns als Stadt war klar, dass hier kein neues Gewerbe angesiedelt wird, denn schon die Brotfabrik und die unmittelbar angrenzende Wohnbebauung vertrugen sich nicht", erklärte Franz Schürings als oberster Stadtplaner Osnabrücks. Daher sei 1999 ein neuer Bebauungsplan beschlossen worden, der auf dem zwei Hektar großen Grundstück nur noch Wohnhäuser zuließ. Für einen Teil des Areals wurde noch eine öffentliche Grünfläche festgelegt, da sich hier im Schatten der alten Fabrik ein schützenswerter Baum- und Buschbestand entwickelt hatte. Diese Fläche wird jetzt unter anderem zur Versickerung von Regenwasser genutzt. Auch der schützenswerte Quellbereich im Bereich der Alfred-Delp-Straße bleibt erhalten. Insgesamt entstehen zurzeit 37 Reihenhäuser. Die jeweiligen Garagen werden " vor Kopf" direkt an die Planstraße gesetzt, die am rechten Bildrand zu erkennen ist und die neuen Häuser von der angrenzendenhistorischen Landwehr trennt. Diese Straße bildet quasi die Verlängerung der Alfred-Delp-Straße um 220 Meter. Auch diese Luftaufnahme vom 5. Oktober kann für 25 Mark (20x30) oder in der Größe 40x60 für 50 Mark in den Geschäftsstellen der Neuen OZ am Berliner Platz und an der Großen Straße erworben werden. Foto: Hermann Pentermann


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