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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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"Haste entlasten"
Artikel:
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Originaltext:
" Haste entlasten"

Zum Artikel " A-33-Gegner. Nicht falschen Studien glauben" (Ausgabe vom 14. November).

" Dass wir in unserer oft egoistischen Gesellschaft mit dem St.-Florian-Prinzip konfrontiert werden, ist uns allen wohl hinreichend bewusst, wenngleich nicht immer unwidersprochen tolerierbar. Mit den Problematiken von Gutachten und Gegengutachten, nach dem sattsam bekannten Spruch: " Wer die Musik bezahlt, bestimmt, was gespielt wird" dürfte in Osnabrück auch kein Neuland betreten worden sein. Neu ist jedoch die Tatsache, dass nur die Gutachten in die Betrachtung des Stuttgarter Büros? (sind diese Leute Verkehrsplaner oder was; ein Büro habe ich auch?) einfließen, die jüngeren Datums sind und gleichzeitig den Weiterbau der A 33 ablehnen. Das Paradoxon: Die Studie von 1993 ist gut, weil dagegen, die von 2000 ist schlecht, weil dafür... Die , ökologische , Raumempfindlichkeitsanalyse', die in den gnadenlos inhaltsschweren Begriff findet, dass es aus ökologischer Sicht keine , konfliktfreie' Autobahnstraße gibt, ist wiederum genehm. Wenn Herr Comfere als Sprecher der Wallenhorster, Ruller und Lechtinger Arbeitsgemeinschaft die Meinungen der Interessengemeinschaft gegen den A-33-Lückenschluss - man beachte die Terminologie und untersuche die beiden Bestandteile des Wortes , Lückenschluss' - kundtut, so darf ich als Haster Bürger, allerdings ohne eine hinter mit stehende Arbeitsgemeinschaft, antworten. Natürlich müssen für unsere Nahner Mitbürger die entsprechenden Lärmschutzmaßnahmen in absehbarer Zeit umgesetzt werden, natürlich muss im Rahmen der hoffentlich nach Osnabrück kommenden Bundesgartenschau die Zuwegung über die Vehrter Landstraße Richtung Piesberg und Wallenhorst aus- und umgebaut werden; aber ebenso selbstverständlich muss Haste vom Durchgangsverkehr aus Wallenhorst, Rulle und Lechtingen entlastet werden. Es wäre sehr schön, wenn wir uns in Haste mal nicht über Müllanlieferung zum Piesberg, die geplante Müllverwertungsanlage am Fürstenauer Weg, die durch die Piesberger Steinindustrie verdreckten Straßen, den weitaus höchsten Aussiedleranteil in Osnabrück, die vielfach damit verbundenen Integrationsschwierigkeiten und der oft daraus folgenden Jugendkriminalität, die brachliegenden Flächen des GVZ, die Probleme des Drogenhandels am Fürstenauer Weg und auf den Haster Schulflächen, die Graffiti-Schmierereien, den Vandalismus auf dem Schulhof und im Umfeld der Haster Grundschule etc. unterhalten müssten, sondern für viele Haster Bürger eine neue Wohn- und Lebensqualität durch strikte Verkehrsumlenkung auf die A 33 geschaffen weiden könnte."

Achim Weghorst

Bramstraße 7

Osnabrück
Autor:
Achim Weghorst


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