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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Von den ehemals 1000 Kleingärten in der Wüste blieben noch rund 350 übrig
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Kleinbild
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Von den ehemals 1000 Kleingärten in der Wüste blieben noch rund 350 übrig

Die größte Kleingartenanlage Osnabrücks mit rund 150 000 Quadratmetern Ausdehnung befindet sich im Stadtteil Wüste zwischen Limberger Straße (oben) und den Bahngleisen im Süden. Sie gehört zum Verein " Deutsche Scholle", der in diesem Jahr seinen 85. Geburtstag feierte. " Nachdem das Gelände 1916 durch russische Kriegsgefangene urbar gemacht worden war, gab es dort früher bis zu 1000 Gärten", erklärte Deutsche-Scholle-Vorsitzender Erwin Kamenz. Der Wohnungsbau in den folgenden Jahrzehnten reduzierte die Anzahl auf heute 350 Gärten. Gut zu erkennen ist das große rötliche Vereinshaus mit dem dunklen Dach. Zu ihm gehört ein Spielplatz. Kamenz und seine Mitstreiter freuen sich darüber, dass die Wege in dem Kleingartengebiet häufig von Spaziergängern benutzt werden. " Vor allem die älteren Leute aus dem nahen Bischof-Lilje-Altenheim kommen gerne", berichtete er. Die Kleingärtner demonstrieren außerdem in diesen Tagen ihre Verbundenheit mit den Passanten: " Da stellen wir Körbe mit Fallobst raus und das Obst wird auch gerne genommen", so Kamenz. Bei dieser Anlage fällt die individuell geprägte Bauweise der Gartenhäuser auf. " Das ist historisch gewachsen, da findet sich alles von der Holzhütte bis zum festen Steinhaus", erklärte der Vorsitzende. Bei dem größeren Gebäude , mit dem hellgrauen Dach links vom Vereinshaus handelt es sich übrigens um ein früheres Behelfsheim aus Kriegszeiten. Es wird heute mit Sondergenehmigung bewohnt und ist von der Deutschen Scholle vermietet. Auch dieses Luftbild kann in den Geschäftstellen der ^ Neuen OZ am Berliner Platz und in der Großen Straße für 25 Mark (20 x 30) oder 50 Mark (40 x 60) erworben werden.

Foto: Hermann Pentermann


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