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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Hauptbahnhof: Fahrradstation für 1000 Plätze
Zwischenüberschrift:
Auch Velo-Waschanlage im Gespräch
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Hauptbahnhof: Fahrradstation für 1 000 Plätze

Auch Velo-Waschanlage im Gespräch

Die Fahrradstation, die zurzeit in der ehemaligen Expressguthalle am Hauptbahnhof entsteht, wird größer als zunächst geplant. Sie soll nun Platz für über 1 000 Fahrräder bieten.

Das kündigte Karl-Heinz Ellinghaus von der Osnabrücker Parkstätten-Betriebsgesellschaft (OPG) gestern an. Bisher war von 700 Velos die Rede. Inzwischen gibt es auch Überlegungen, eine Fahrradwaschanlage zu bauen.

Die OPG steht unter Druck: Lange wurde mit der Bahn über die Miete verhandelt, anschließend zogen sich die Finanzierungsgespräche mit der Landesnahverkehrsgesellschaft dahin. Nun soll das neue Fahrradparkhaus nach den Sommerferien in Betrieb gehen, und zwar wiederum unter der Regie der Arbeitslosenselbsthilfe (ASH). Die ASH betreibt auch die in die Jahre gekommene Fahrradstation " Pedalos" mit rund 100 Stellplätzen im Keller, die dann geschlossen werden soll.

Für Radler, die ihr Gefährt am Bahnhof abstellen, besteht kein Benutzungszwang. Im Gegenteil: Im Freien hat die Stadt 300 Velo-Stellplätze eingerichtet. Um die Fahrradstation dennoch zu einem Anziehungspunkt zu machen, will die ASH mit niedrigen Gebühren, langen Öffnungszeiten und einem guten Service locken. ASH-Sprecher Hubert Thole sprach sich gestern in diesem Zusammenhang für den Bau einer Fahrradwaschanlage aus.

Diese Forderung unterstützt auch der Allgemeine-Deutsche-Fahrrad-Club (ADFC).

Eine Waschanlage hatten die Planer bislang nicht in ihr Konzept einbezogen. Karl-Heinz Ellinghaus von der OPG kündigte an, er werde nach Möglichkeiten suchen. Das könne aber schon wegen der erforderlichen Anschlüsse schwierig werden.

Auch über die Parkgebühren ist noch nicht das letzte Wort gesprochen. Hubert Thole orientiert sich an Fahrradgaragen in Nordrhein-Westfalen. Dort koste das Tagesticket nur eine Mark und eine Monatskarte zwölf Mark. Es sei jedoch fraglich, ob mit solchen Sätzen die Jahresmiete von über 40 000 Mark aufgebracht werden könne. Die Fahrradstationen im Nachbarland NRW hätten den Vorteil, dass sie zehn Jahre lang überhaupt keine Miete zahlen müssten. (rll)
Autor:
rll


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