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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Angst bleibt: Atter bald eingemauert?
Zwischenüberschrift:
Milglieder des Bürgerforums machen ihrem Unmut bei Versammlung Luft
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Trotz aller gegenteiligen Behauptungen von offizieller Seite: Mitglieder des Bürgerforums Atter fühlen sich bei den Überlegungen für das neue Gewerbegebiet im Grenzgebiet zwischen Osnabrück und Lotte ausgebremst. Bei einer Versammlung des Bürgerforums am Mittwochabend machten die etwa 60 Anwesenden ihrem Unmut Luft.

Sie befürchten, dass Wohngebiete in Atterfeld von Lagerhallen und Firmengebäuden förmlich eingemauert werden. Und angesichts der Tatsache, dass sich in Lotte die Kommunalpolitiker schon um den Ruhm streiten, wer die Idee für das grenzüberschreitende Gewerbegebiet zuerst gehabt hat, glauben die Atteraner, dass das Projekt so oder so durchgepaukt werden soll. Sie wollen aber alles daransetzen, Gewerbeflächen in der Nähe vorhandener Siedlungen zu verhindern. Denn auch der Lärmschutz, der beim Ausbau der Autobahn A 1 verbessert wird, falle im Bereich von Gewerbegebieten deutlich schwächer aus. Die notwendige neue Autobahnabfahrt nördlich des Lotter Kreuzes führe zu zusätzlicher Verkehrsbelastung.

Überdies plädieren die Bürger dafür, die im Flächennutzungsplan östlich der Birkenallee vorgesehenen Mischgebiete in reines Wohnbaugelände umzuwandeln. Ihre Idealvorstellung: Durch Besiedlung mit Wohnhäusern soll auf eine geschlossene Bebauung hingearbeitet werden mit einem Ortskern an der Ecke Kronenpohl / Birkenallee. Wenn es gelinge, so fasste Peter Thiel den Tenor der Wortmeldungen zusammen, mehr Menschen in Atter anzusiedeln, stiegen die Chancen auf eine bessere Nahversorgung. Bei derzeit etwa 6 000 Einwohnern sei es für Lebensmittelhändler oder andere Geschäftsleute nicht besonders lukrativ, einen Laden zu eröffnen.

Ihre Hoffnung setzen die Gegner der geplanten Gewerbeansiedlung auf die Grundbesitzer. Friedrich Eversmeyer zum Beispiel eröffnete den Mitgliedern des Bürgerforums, dass er seine Flächen nicht verkaufen werde. Eversmeyer gehören vier bis fünf Hektar der für das Gewerbegebiet in Frage kommenden 120 Hektar. Auch einige andere Grundbesitzer seien nicht bereit zu verkaufen. Außerdem hätten sie sich gewundert, erst aus der Zeitung über das Vorhaben zu erfahren,' das auch ihre Liegenschaften betrifft. Eversmeyer: " Stellen Sie sich vor, sie schlagen die Zeitung auf, und lesen, dass die Stadt eine Straße durch Ihren Vorgarten bauen will." (swa)
Autor:
swa


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