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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Klagen über den straken Verkehr am Fliederkamp
Zwischenüberschrift:
Ortsrat: Verkehrsberuhigung nicht mehr in diesem Jahr
Artikel:
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Originaltext:
Klagen über den starken Verkeht am Fliederkamp

Ortsrat: Verkehrsberuhigung nicht mehr in diesem Jahr

Das Verkehrsaufkommen im Fliederkamp in Hellern soll begrenzt werden. Eine entsprechende Forderung erhob Ortsbürgermeisterin Anne Cordes auf der jüngsten Sitzung des Ortsrates Hellern.

Die Wohnstraße werde zunehmend als Ausweichstraße benutzt, erklärte Cordes. Die dort lebenden Kinder seien nicht mehr daran gewöhnt und daher nun größeren Gefahren ausgesetzt. Mit dem Ziel, Änderungen herbeizuführen und den Verkehr zu reduzieren, sind bereits Unterschriften gesammelt worden; zudem wurde eine Bürgerinitiative gegründet. Eine Verkehrszählung soll hierzu durchgeführt werden. Bedauerlicherweise ist eine Verkehrsberuhigung in diesem Bereich mangels Gelder in diesem Jahr jedoch nicht mehr zu vollziehen.

Siegfried Kämmerer vom städtischen Fachbereich Städtebau stellte die für Hellern relevanten Gebiete des neu entworfenen Flächennutzungsplans (FNP) vor, der als Leitplan für die räumliche Entwicklung Osnabrücks für die nächsten zehn Jahre gelten soll. Als wesentliche Änderungen gegenüber dem Vorgängerplan von 1978 stellte Kämmerer den Eselspatt, die Lengericher Landstraße und den Hörner Weg heraus. Insgesamt hat es rund 150 Anregungen der Helleraner zum FNP gegeben, der im Internet unter www.osnabrueck.de/ fnp vorgestellt wurde. Kämmerer betonte, dass der FNP nicht in den Bestandschutz eingreife und den Forderungen und Wünschen des Ortsrates voll entspreche. Er wurde im Anschluss vom Ortsrat beschlossen, allerdings gegen die Stimmen der CDU, die kritisierte, dass die Hofstellen der Helleraner Landwirte im FNP enthalten sind. Allgemein gelobt wurde der neue Bebauungsplan des ehemaligen Gemeindehauses. Der neue Besitzer, ein privater Investor, nutze das Gebäude im Sinne der Helleraner und des Ortsrates. Dort sollen ein Bistro / Cafe, eine Eisdiele und eine Bäckerei eingerichtet werden sowie Arztpraxen und eine Apotheke. Noch vor den Kommunalwahlen am 9. September soll eine weitere Ortsratssitzung anberaumt werden, die sich mit diesem Thema befasst.

Auf großes Interesse des - vorwiegend weiblichen - Publikums stieß die Frage des so genannten Flüsterasphalts. Da Schallschutzwände auf Grund gesetzlicher Vorgaben in Hellern nicht angebracht werden können, drängt der Ortsrat auf eine Bepflasterung der Autobahn mit Lärm dämmendem Asphalt im Bereich Hörner Weg und Lünsenbrink. Dieser Flüsterasphalt ist zwar teurer und weniger haltbar, aber die Lautstärke des Lärm von der Autobahn würde um die Hälfte vermindert werden. Der jetzige Zustand sei unzumutbar, so die einhellige Meinung von Rat und Bürgern. Die Entscheidung darüber wird im Herbst von Bund und Land getroffen.

Ob der Asphalt aufgebracht wird, ist ungewiss. Die Lärmmessung lag - in diesem Fall leider - um wenige Dezibel unter dem erforderlichen Wert. Dennoch wolle man mit Nachdruck darauf pochen, diese Forderung durchzusetzen. Es wurde der Beschluss gefasst, dass sich die Stadt mit aller Kraft bei den zuständigen Stellen dafür einsetzen solle.

Die Sitzung des Ortsrates hatte ein wenig im Schatten der gleichzeitig laufenden Fernsehübertragung des Champions-Laegue-Endspiels zwischen Bayern München und Valencia gestanden. Schon zum Auftakt der Ortsratsveranstaltung versprach Anne Cordes mit wohlwollendem Blick vor allem auf die männlichen Sitzungsteilnehmer, die Tagesordnung zügig abzuarbeiten. (tw)
Autor:
tw


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