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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Einkaufsmärkte in Nahne: Stadt zieht die Bremse
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Vier Bebauungspläne liegen bis zum 29. Juni öffentlich aus
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Einkaufsmärkte in Nahne: Stadt zieht die Bremse

Vier Bebauungspläne liegen bis zum 29. Juni öffentlich aus

Mit Marktkauf fing es an. Inzwischen haben sich im Gewerbegebiet an der Autobahnabfahrt in Nahne Fachmärkte mit einer Gesamtfläche von 16 000 qm angesiedelt. Die Stadt befürchtet schädliche Auswirkungen für die City und will mit einer Änderung des Bebauungsplans die Entwicklung bremsen. Bis zum 29. Juni liegt der Entwurf öffentlich aus, daneben gehen drei weitere Pläne in die Bürgerbeteiligung.

Mit Sorge beobachtet der Fachbereich Städtebau, dass an den Ausfallstraßen großflächige Einzelhandelszentren entstehen, deren Sortimente auf ein breites Einzugsgebiet zielen. Das gilt insbesondere für die Pagenstecherstraße, die Hannoversche Straße und die Iburger Straße in Nahne. Hier handle es sich um einen " nicht integrierten Einzelhandels-Standort", der sich vorrangig an die Auto fahrende Kundschaft richte und damit zusätzlichen Verkehr erzeuge, heißt es in der Begründung der Stadt.

Damit diese Entwicklung nicht noch mehr Kaufkraft aus der Innenstadt abzieht, sollen Großmärkte nur noch unter bestimmten Bedingungen zugelassen werden. Während für die vorhandenen Geschäfte ein Bestandsschutz gelten soll, dürfen neue Einrichtungen nur genehmigt werden, wenn sie vorrangig der Nahversorgung dienen. So sieht es jedenfalls der Änderungsentwurf für den Bebauungsplan Nr. 73 östlich B51 / westlich Im Nahner Feld) vor, der jetzt öffentlich ausliegt.

Nur für den jeweiligen Stadtteil sind die drei anderen Bebauungspläne von Bedeutung, über die der Fachbereich Städtebau zurzeit informiert. In Voxtrup geht es um die Bebauung einer Fläche zwischen der Autobahn und der Wohnsiedlung an der Holsten-Mündruper Straße (Bebauungsplan Nr. 393 " Südlich Löwenzahnweg"). Auf dem dreieckigen Areal, das direkt an die Autobahn grenzt, ist ein Mischgebiet vorgesehen, auf dem der Fachbereich Städtebau nicht störende Gewerbebetriebe ansiedeln möchte. Die Fläche zwischen der Holsten-Mündruper Straße und dem Löwenzahnweg eignet sich nach Ansicht der Stadtplaner für eine Wohnbebauung. Zwei Erschließungsvarianten - je nach Anordnung mit 30 bis 35 Einfamilienhausgrundstücken - sind in der Diskussion.

Um lediglich drei oder vier Häuser geht es beim Bebauungsplanentwurf Nr. 518 (" Nördlich Ulrichstraße"). Es handelt sich um eine Fläche in der zweiten Baureihe hinter der Natruper Straße. Die Grundstücke sollen mit einer Privatstraße an die Straße " Am Natruper Holz" angeschlossen werden. Über die Planung informiert der Fachbereich Städtebau am Donnerstag, 21. Juni um 19.30 Uhr in der Heinrich-Schüren-Schule.

Der vierte Bebauungsplanentwurf (Nr. 61 " Bergerskamp") sieht vor, dass auf dem Gelände einer Gärtnerei an der Sutthauser Straße ein Mischgebiet mit nicht störendem Gewerbe entstehen kann.; Im Gespräch sind Dienstleistungsbetriebe. Für die vorhandenen Wohngebäude soll Bestandsschutz gelten.

Alle vier Bebauungsplanentwürfe sind im Fachbereich Städtebau (Dominikanerkloster, Hasemauer l, 1. Stock) zu sehen. Dort besteht auch Gelegenheit, Einwendungen und Änderungesvorschläge geltend zu machen. (rll)
Autor:
rll


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