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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ein großes Übel?
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Ein großes Übel?

Zur Diskussion um den Bau einer Westtangente in Osnabrück meinen Leser:

" Fest steht, dass der Straßenverkehr an den Straßen Mozart-, Lieneschweg, Glück-, Caprivi-, Albrechtstraße unerträglich ist. Für die Anwohner dieser Straßen habe ich höchstens Mitempfinden. Ich würde da nicht wohnen wollen. Aber eine Westtangente wie sie geplant ist, kann keine tragbare Lösung sein. Es geht mir nicht um die Anlieger der Max-Reger-Straße, Wilhelmstraße usw. Es geht mir als Osnabrücker um den ganzen Westen der Stadt Osnabrück. Man muss kein Prophet sein, um schon jetzt zu sagen, dass die geplante Westtangente eine lärmende und , abgasfreundliche' Straße (Kloake) wird. An die, durch das Phongesetz vorgeschriebenen , Mauern' mag ich gar nicht erst denken. Ein Schandfleck für diesen Platz und diese grüne Gegend. Hat man denn auch an die beiden Krankenhäuser gedacht? Die zur Tangente liegenden kranken Menschen können weder tagsüber noch nachts frische Luft durch Öffnen der Fenster schnappen. Dafür rollen die Brummis lärmend über die Straße. Für die Kranken völlig unerträglich, ich würde diese Kliniken im Notfall meiden - wegen Unruhe. Auch muss man kein Prophet sein, wenn man schon jetzt sagt, dass die Tangente eine höchst frequentierte Straße wird. Das ergibt sich nicht nur aus dem Verkehr, aus und in das Hafengebiet. Dieüberlastete A1 - die jeden Tag Stau hat- sorgt dafür, dass dann die Fahrzeuge - egal ob sie nach Hamburg oder Dortmund wollen - dann den Weg um das Lotter Kreuz suchen. Auch das Erholungsgebiet Heger Holz, Natruper Holz, Rubbenbruchsee wird nicht nur entwertet, sondern zerstört. Es wird entartet. Man sagt: Die Westtangente sei das geringere Übel. Ich sage: Sie wird für den ganzen Westen Osnabrücks ein großes Übel."

Harald Wibbelmann

Max-Reger-Straße 25

Osnabrück
Autor:
Harald Wibbelmann


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