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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Den grünen Oasen in der Stadt auf der Spur
Zwischenüberschrift:
Bundeswettbewerb: Traumgärten haben es in sich - 15 000 Samentütchen verteilt - Blumenmarkt
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Originaltext:
Den grünen Oasen in der Stadt auf der Spur

Bundeswettbewerb: Traumgärten haben es in sich - 15 000 Samentütchen verteilt- Blumenmarkt

Im Rahmen der Teilnahme Osnabrücks am Bundeswettbewerb " Unsere Stadt blüht auf" fahndeten die Neue OZ und die Stadtverwaltung nach Traumgärten, die von Privatpersonen angelegt und gepflegt werden. Gärten eben, die die Stadt der Jury des Wettbewerbs bei deren Osnabrück-Begehung am 26. Juni präsentieren kann. Dabei erweisen sich gleich die ersten Adresssen als Volltreffer.

Ein Staudenparadies ist beispielsweise der Garten von Friedgard Stein an der Illoshöhe. Herzstück des über 1 000 qm großen Gartens bildet ein Teich von sieben Metern Breite und 14 Metern Länge.

Am Kopf des Teiches - über eine kleine Brücke zu erreichen - ist eine Holzterrasse. Hier nimmt Familie Stein an schönen Tagen gerne das Frühstück ein und genießt das Ergebnis ihrer jahrlangen Arbeit im Freien. Denn die Findlinge, die den Teich umsäumen, wurden per Hand von den Mitgliedern der Familien herbeigeschafft. Für die ganz dicken Brocken, die bis zu einen Meter Durchmesser haben mußte sogar ein Bagger zur Hilfe genommen werden.

Zwei Jahre lang fuhren die Steins Wochenende für Wochenende zu einem Bauern, um Steine zu suchen und zubergen, ehe Mitte der 90er Jahre tatsächlich mit dem Bau des Teiches begonnen werden konnte. " Ansonsten wäre ein solcher Traum mit diesen Riesenfindlingen überhaupt nicht bezahlbar gewesen", erzählt die stolze Garten- und Teichbesitzerin.

Warten und Mühen haben sich gelohnt: Seit fünf Jahren blüht und gedeiht es im und rund um den Teich nicht nur prächtig, auch haben sich hier Libellen, Frösche und natürlich auch Vögel eingenistet. In Steins Garten ist beinahe jeden Abend Badetag: In den plätschernden Bachzuläufen finden sich nämlich die verschiedensten Vogelsorten und tirilieren zur Freude der Steins und ihrer Nachbarn.

Friedgard Steins Geduld und Wissen ist es zu verdanken, dass es das ganze Jahr über an der Illoshöhe blüht. Ab März stellt sie in ihrem Haus, in dem die Fenster bis zum Boden reichen, kleine Gewächshäuser auf sät verschiedene Samen aus.

In diesem Jahr hat die Hobbygärtnerin ihr Repertoire erstmals um die Schwarzäugige Susanne erweitert. Was an Plänzchen übrig bleibt, wird verschenkt und gern angenommen, weiß die Osnabrückerin mit dem grünen Daumen.

Wenn auch Sie einen schönen Garten entdecken, geben Sie der Bürgerberatung (323-3000) doch einen Tipp. Hier läuft noch die Samenaktion der Stadtverwaltung. Allerdings sind nur noch wenige Samen für Kapuzinerkresse, Ringel- und Sonnenblumen erhältlich. " 15 000 Samentüten wechselten inzwischen die Besitzer", weiß Klaus Schröder vom städtischen Fachbereich Grün und Umwelt nicht ohne Stolz zu berichten.

In der nächsten Woche wird in der Stadtverwaltung nicht nur an der Reiseroute für die Jury gefeilt, auch sind Gärtner und Floristen aus dem Osnabrücker Land zu Gast im historischen Rathaus, um die Teilnahme an einem Blumenmarkt zu besprechen. Stattfinden soll er am 26. Juni auf dem Nikolaiort.

EIN KLEINES PARADIES schufen sich Friedgard Stein und ihre Familie an der Illoshöhe. Den Mittelpunkt des prächtigen Gartens bildet ein Teich, dessen Ufer ab dem Frühjahr von bunten Blumen umgeben sind. Foto: Thomas Osterfeld


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