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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Jetzt kommt Bewegung ins Bahnhofsviertel
 
Wie oft darf man grillen?
Zwischenüberschrift:
Neulandstraße wird aufgewertet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Jetzt kommt Bewegung in, Bahnhofsviertel

Neulandstraße wird aufgewertet

Das neue Bahnhofsviertel nimmt Gestalt an. jetzt kommt auch Bewegung ins Umfeld. Ein Büro- und Geschäftshaus soll am Otto Brenner-Platz städtebauliche Akzente setzen. Anfangs zeigte sich die Stadt zugeknöpft gegenüber dem Investor, dann schwenkte sie um und machte sogar zur Bedingung, dass der Baukörper um 16 Meter verlängert wird. Bei Bedarf kann noch ein Stockwerk draufgesetzt werden.

Seit gestern steht ein Bauschild, nach den Sommerferien soll der Bagger aufs Gelände und im September 2002 hofft der Hauherr fertig zu sein. Hans Jürgen Weber, Geschäftsführer der Gesellschaft für die Vermittlung von Baudienstleistungen (GVB), hat das Gelände eines früheren Mineralölhandels altlastenfrei erworben. Zwischenzeitlich gehörte die Fläche einem anderen Eigentümer, der nun für die aufwendige Beseitigung schädlicher Rückstände aus Boden und Grundwasser aufkommen muss.

Die Stadt, die auf dem nahe gelegenen Güterbahnhofsgelände keine Geschäfte will und mit Argusaugen auf die neuen Einkaufszentren an der Hannoverschen Straße blickt, setzte dem Projekt von Hans Jürgen Weber zunächst Widerstände entgegen. Erst ein Gutachten, das dem Standort am Otto-Brenner-Platz bescheinigte, keine Kaufkraft aus der Innenstadt abzuziehen, stimmte den Fachbereich Städtebau aber schließlich doch um.

Wenn schon ein Büro- und Geschäftshaus im Gewerbegebiet, dann aber richtig, müssen sich die Planer der Stadt gesagt haben. So kam die Auflage zustande, den Komplex zu verlängern, um dem Otto-Brenner-Platz auch im Norden eine ansehnliche Raumkante zu geben. Die Folge ist eine auffallend lang gestreckten Fassade entlang der Neulandstraße.

Im Erdgeschoss des 14-Millionen-Objekts entsteht ein extra-Verbrauchermarkt mit knapp 2 000 qm Nutzfläche. Die Kette will dafür ihren Standort im Rosenburg-Zentrum aufgeben. Weitere Mieter sind nach Auskunft von Hans Jürgen Weber ein Pizza-Service, ein Backshop und weitere Geschäfte mit kleinteiligen Sortiment. In den oberen Stockwerken stehen über 2 300 qm Bürofläche zur Verfügung.

Die GVB führt zurzeit Verhandlungen mit potenziellen Mietern. Darunter soll auch eine Krankenkasse sein, die mehrere Dienststellen in Osnabrück konzentrieren will. Falls ein so dicker Fisch anbeißt, will Hans Jürgen Weber den Bau um eine vierte Etage aufstocken. Sein eigenes Büro, derzeit in einer Villa am Heger-Tor-Wall, soll ebenfals an die Neulandstraße ziehen. (rll)

EIN STÄDTEBAULICHER AKZENT soll dieser lang gestreckte ebenfalls an die Neuland-Komplex an der Neulandstraße werden.

VON ALTLASTEN BEFREIT, soll dieses Grundstück an der Neulandstraße mit einem Büro- und Geschäftshaus bebaut werden. Erster Spatenstich wird voraussichtlich im Spätsommer sein.

Foto: Gert Westdörp

Wie oft darf man grillen?

Till ist ein Freund des (hoffentlich bald zurückkehrenden) Sommers, weil er sich dann viel im Freien aufhalten kann. Und zu den Sommerfreuden gehört natürlich auch mal Fleisch, Fisch oder andere Leckereien zu grillen. Doch nicht jeder hat ein einsamenes Häuschen mit großem Garten, wo die aufsteigenden Holzkohlen-und Grillgerüche niemanden stören. Die Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses wandte sich jetzt hilfesuchend an Till, denn in ihrem Haus wird täglich auf vielen Balkons gegrillt. " Die Gerüche ziehen ins Schlafzimmer, so dass wir zur Zeit dort kaum die Fenster öffnen können", klagte sie und fragte, wie oft denn jemand grillen darf. Till hat sich schlau gemacht und erfahren: Eine Grundregel gibt es nicht. Gerichte haben unterschiedlich geurteilt. Einmal meinten die Richter, einmal im Monat sei hinnehmbar, in einem anderen Fall hieß es, dreimal je zwei Stunden pro Sommer, ein drittes Gericht untersagte das Balkonvergnügen gänzlich. In jedem Urteil stand jedoch ganz klar: Gegrillt werden darf nur, wenn Nachbarn nicht belästigt werden und Gerüche nicht in andere Wohnungen ziehen können. Daran sollten fleißige Balkongriller denken. Bismorgen

Autor:
rll, Till


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