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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Atter: Der Düte-Altarm wird saniert
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Künftig Regenwasser-Rückhaltebecken, Reinigungsanlage und Biotop
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Atter: Der Düte-AItarm wird saniert

Künftig Regenwasser-Rückhaltebecken, Reinigungsanlage und Biotop

Der Düte-AItarm in Atter soll künftig mehrere Funktionen erfüllen: Regenrückhaltebecken, Klärteich und Biotop. Um alle diese Anforderungen unter einen Hut zu bringen, haben jetzt Ausbauarbeiten begonnen. " Wir werden noch in diesem Frühjahr fertig", erklärte gestern Klärwerks-Chef Jürgen Peters.

Im Lauf der Jahrzehnte hatte sich eine fast meterdicke Schlammschicht auf dem Boden des Altarms gebildet. Das Biotop unterhalb der scharfen Kurve im Verlauf der Leyer Straße drohte auszutrocknen, und die Funktion als Reservoir für Regenwasser war schon seit Jahren verloren gegangen. Anlieger und Spaziergänger störte zudem der hässliche Anblick, wenn im Sommer die Schlamm- und Sandberge aus dem Wasser ragten.

Stadt und Stadtwerke reagierten auf die Situation und investieren 350 000 Mark in den Ausbau. 3 000 Kubikmeter Schlamm wurden bereits ausgekoffert und auf dem Piesberg entsorgt.

Zur Zeit sind Bagger dabei, den Altarm technisch in zwei Bereiche zu unterteilen. In der Mitte wird der Wassserlauf mit Trenndämmen versehen. Nur hier soll das Oberflächenwasser aus Atter mitsamt dem unvermeidlichen Dreck, Reifenabrieb und Ölresten von den entwässerten Fahrbahnen eingeleitet werden. " Damit erhalten wir eine Eingrenzung der Schadstoffe, die nun nicht mehr den gesamten Altarm belasten", so Peters. Ein Beton-Sonderbauwerk mit Tauchwand hält die Ablagerungen zurück, die von hier alle paar Jahre abgepumpt werden können.

Im linken und rechten Bereich des Altarms kommt damit zukünftig nur noch sauberes Regenwasser an. Erdleitungen verbinden die Becken untereinander. Auf diese Weise kann das Wasser auch bei sintflutartigen Regenfällen aufgenommen und dosiert an die Düte abgegeben werden. Insgesamt ergibt sich ein Stauvolumen von etwa 3 000 Kubikmetern bei einer maximalen Wasserschwankung von einem Meter. (fr)

NEUE UFERSCHRÄGEN erhält der Düte-AItarm im Rahmen des begonnen Ausbaus. In der Mitte ist gut das Beton-Bauwerk zu erkennen, in dessen Umgebung sich künftig der Schlamm ablagern soll. Foto: Michael Hehmann
Autor:
fr


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