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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Neuer Käufer für Westerberg-Areal
Zwischenüberschrift:
Bundesvermögensamt bestätigte Veräußerung - Baubeginn in sechs Monaten?
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Originaltext:
Neuer Käufer für Westerberg-Areal

Bundesvermögensamt bestätigte Veräußerung - Baubeginn in sechs Monaten?

Eigentlich hatte es in diesem Frühjahr auf dem Areal hinter der Caprivikaserne schon losgehen sollen, aber ungeklärte Finanzierungsfragen verhinderten bis jetzt den Verkauf der Fläche vom Bundesvermögensamt an die Bramscher Firma PKB Baubetreuung. Stattdessen sprang jetzt die Firma Massiv-Haus-Systeme mit Hauptsitz in Osnabrück ein: Sie erwarb die 28 000 Quadratmeter am Donnerstag.

Manfred Rowold, Leiter des Bundesvermögensamtes Oldenburg, bestätigte gestern den Verkauf. Zwar habe die Firma PKB im Sommer vergangenen Jahres als Meistbietender den Zuschlag seines Amtes bekommen, aber die Kontakte hätten sich immer wieder verzögert. " Daher haben wir das Grundstück jetzt einvernehmlich und zum selben Preis an Massiv-Haus-Systeme veräußert", erklärte Rowold.

Inhaber und Geschäftsführer dieses Unternehmens an der Hermann-Ehlers-Straße mit Filialen in Nordwestdeutschland ist Wilfried Berner. " Wenn die Stadt mitzieht, können wir in sechs Monaten anfangen", sagte er. Auch er favorisiere die ursprünglichen Planungen, die nach dem Abriss der früher militärisch genutzten Fahrzeughallen den Bau einer kleinen Siedlung von Reihenhäusern vorsehen. Denkbar seien beispielsweise drei Wohnhöfe, um die sich solche Häuser gruppieren. " Bei der Bauausführung wollen wir dem Westerberg als Sahnestück Osnabrücks Rechnung tragen", betonte Berner. Trotzdem solle kein Wohngebiet für Privilegierte entstehen. Die Planungen würden kurzfristig und in enger Abstimmung mit der Stadt erfolgen.

Einen Grund für weitere Verzögerungen sieht Berner nicht. Allerdings könne nicht ausgeschlossen werden, dass unter den Betonböden der alten Hallen noch Altlasten auftauchten. Den Kaufpreis gab der Geschäftsführer mit " rund 10 Millionen Mark" an.

Für die Stadtverwaltung freute sich Städtebau-Fachbereichsleiter Franz Schürings über die neue Entwicklung: " Schön, dass es endlich weitergeht, denn es war schade, das Grundstück so lange ungenutzt liegen zu lassen".

Den Bebauungsplan (B-Plan) für die Fläche habe die Stadt bewusst ruhen lassen, um gemeinsam mit dem künftigen Bauherren die Entwürfe zu fixieren. Dann werde der B-Plan veröffentlicht. Das Vorhaben müsse zudem mit der angrenzenden Fachhochschule abgestimmt werden. Auch Fragen der Verkehrsführung seien noch zu klären. " Sechs Monate bis Baubeginn sind aber nicht unrealistisch, das hängt vom Verlauf der Gespräche und des Planungsverfahrens ab", so Schürings.

(fr)

DIE HALLEN mit den hellen Dächern auf der Rückseite der Caprivi-Kaserne sollen abgerissen werden. Hier entstehen nach jetzigen Planungen dann hochwertige Reihenhäuser.Foto: Archiv
Autor:
fr


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