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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Was wird denn nun aus dem Eversburger Bahnhof?
Zwischenüberschrift:
Bürgerverein befasste sich auch mit der Müllverarbeitung
Artikel:
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Originaltext:
Was wird denn nun aus dem Eversburger Bahnhof?

Bürgerverein befasste sich auch mit der Müllverarbeitung

Was wird aus dem Eversburger Bahnhof? Über die ungewisse Zukunft der stillgelegten Station sind viele Menschen im Stadtteil besorgt. Das wurde in der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Eversburg deutlich. Weitere Themen waren die geplante Müllverwertungsanlage im Hafen und die von Anwohnern bekämpfte Wohnbebauung am Barenteich.

Der Stillstand der Renovierungsarbeiten am Eversburger Bahnhof lässt die Gerüchteküche brodeln. Ein Kaufmann hatte im vergangenen Jahr angekündigt, in dem hübschen Jugendstilgebäude werde ein Kartoffelhaus eingerichtet. Teilnehmer der Versammlungäußerten die Sorge, im Eversburgber Bahnhof könne demnächst ein Bordell eröffnet werden.

Friedhelm Groß, der Vorsitzende des Bürgervereins, hatte wenig Beruhigendes beizusteuern. Er berichtete, der Eigentümer des Bahnhofgebäudes sei nicht bereit gewesen, irgendwelche Auskünfte zu geben. Auch Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip konnte nicht weiterhelfen. Er wisse nicht, was der Eigentümer vorhabe.

Kein Grund zur Unruhe sieht der Oberbürgermeister in der geplanten Müllbehandlungsanlage, die am Fürstenauer Weg gebaut werden soll. Der Abfall werde nicht verbrannt, sondern lediglich erhitzt, damit die Feuchtigkeit abgegeben werde, erklärte Fip. Dieses so genannte Trockenstabilatverfahren sei ökologisch sinnvoll. Mit unangenehmen Gerüchen müsse außerhalb des Gebäudes nicht gerechnet werden, auch nicht mit zusätzlichem Verkehr.

Fip ging auch auf den neuen Flächennutzungsplan ein, der zurzeit in der Bürgerabteilung ist. Nach dem vorliegenden Entwurf ist vorgesehen, dass die vorhandene Siedlung am Barenteich mit weiteren 20 Einfamilienhäusern abgerundet wird. Bürger aus Eversburg hatten im vergangenen Jahr Unterschriften gesammelt, um das neue Baugebiet zu verhindern. OB Fip erklärte jedoch, aus stadtentwicklungspolitischen Gründen werde an der Planung festgehalten. Bevor es zu konkreten Schritten komme, werde die Stadt ein Verkehrsgutachten und ein ökologisches Gutachten in Auftrag geben.

Der Bürgerverein Eversburg bestätigte in der Jahreshauptversammlung den Vorsitzenden Friedhelm Groß, seine Stellvertreterin Kristel Siegmann, den zweiten Kassenwart Herbert Tiedeken und den zweiten Pressewart Wilfried Schramm in ihren Ämtern. In den Vorstand wurde außerdem Heiko Ude als zweiter Schriftführer gewählt.( MP/ eb)
Autor:
MP, eb


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