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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Teeröl und Blei aber keine Gefahr
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Hellern: Altlast wird weiter untersucht
Artikel:
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Originaltext:
Teeröl und Blei, aber keine Gefahr

Hellern: Altlast wird weiter untersucht

Die Stadt gibt vorläufig Entwarnung für die Altlast rund um die Klaus-Stürmer-Straße in Hellern. Bei den bisherigen Bodenerkundungen wurden zwar verschiedenste Schadstoffe gefunden, eine akute Gefahr sei aber nicht gegeben, erklärte der von der Stadt bestellte Gutachter Garsten Temme gestern in einem Pressegespräch. Aber die Untersuchungen gehen weiter.

Mit Hilfe von 53 Sondierungen haben die Spezialisten Aufschluss über die Abfälle bekommen, die größtenteils nach dem Krieg in die ehemalige Tongrube Kramer gekippt wurden. Nach den derzeitigen Kenntnissen erstreckt sich die Altlast vom Sportplatz bis zur Lengericher Landstraße. Im Osten begrenzt der Hörner Weg den Müllkörper, betroffen sind aber auch einige Grundstücke jenseits der Straße.

Dort stießen die Gutachter in 1, 30 Meter Tiefe sogar auf Teeröl in hohen Konzentrationen, eine giftige Substanz, mit der früher auch Bahnschwellen imprägniert wurden. An anderer Stelle kamen in Tiefen zwischen 0, 3 und 4, 8 Meter Schlacken, Haus- und Gewerbeabfälle, Bauschutt und Bodenaushub zum Vorschein, zum Teil angereichert mit Arsen, Blei und Benzoapyren, allerdings nicht in bedrohlichen Konzentrationen. Detlef Gerdts, der Leiter des Fachbereichs Grün und Umwelt, atmete auch deshalb auf, weil kein Deponiegas festgestellt wurde.

Die Stadt, die gestern die Bewohner des Gebiets über den Sachstand informierte, will im Mai eine weitere Untersuchungsreihe starten, um auf jedem Grundstück ins Detail zu gehen. Darauf wies Umweltdezernent Dr. Dieter Zimmermann gestern hin. Bei der Probenahme entstehe nur ein 36 mm breites Loch, das sich schnell wieder schließe. Falls Schadstoffe in bedenklichen Konzentrationen auftauchen, wird zunächst geprüft, ob diese vom menschlichen Organismus aufgenommen werden können. Nur wenn das der Fall ist, muss der Boden ausgetauscht werden. (rll)
Autor:
rll


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