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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Für große Plätze prädestiniert?
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Für große Plätze prädestiniert?

Zur Neugestaltung der Fußgängerzone Große Straße in Osnabrück heißt es in Leserbriefen:

" Schade, jetzt müssen wir uns wohl endgültig damit abfinden, dass unsere , Große Straße' nicht der große Wurf werden kann. Granitplatten der Ausmaße 120 x 60 cm haben m. E. in einer Straße mit einer mittelalterlichen Linienführung nichts zu suchen. Sie sind prädestiniert für präsentative große Plätze, mit gleichmäßigem Gefalle über längere Strecken, wo sie einen großzügigen Gesamteindruck erwecken können. Hier kann man auch verlangen, dass Ebenflächigkeit und saubere, gleichmäßige Fugen eingehalten werden. Bei den in der Großen Straße vorhandenen häufigen Gefällwechseln und Zwangspunkten ist dies wohl kaum darzustellen. Noch dazu die vielen Einbauten und Schieberkappen, die die Oberflächen nicht gut zur Geltung kommen und als Flickwerk erscheinen lassen. Die zur Auswahl des Pflasters angelegten Musterflächen enthalten hingegen Platten mit wesentlich kleineren Kantenlängen, die auch noch zu akzeptieren gewesen wären und diese Schwierigkeiten nicht bereitet hätten. Die Pflasterer, die trotz bestem Bemühens eine optimale Oberfläche nicht gestalten können, sind zu bedauern."

Otto Wetzigsen.

Nahner Landwehr 13

Osnabrück

" Nachdem die Pflasterung der Fußgängerzone begonnen hat und schon zu erkennen ist, wie es einmal aussehen wird, folgende Bemerkung. Ich finde es etwas zu viel , Grau in Grau'. Wäre es nicht schöner geworden, wäre durch Verwendung auch einiger andersfarbener Steine eine aufgelockertere Pflasterung zu Stande gekommen? Vorher waren doch auch helle und dunkle Steine verwendet worden. Für das viele Geld, was das alles kostet und noch kosten wird, hätte doch etwas Schöneres wie dieses , Einheitsgrau' erstellt werden können. Wäre die Neugestaltung der Fußgängerzone einem Osnabrücker Pflastermeister mit langjähriger Berufserfahrung übertragen worden, mit Sicherheit hätte die Fußgängerzone ein schöneres Aussehen bekommen. Wahrscheinlich denken viele Osnabrücker Bürger so. Ob es unserem Oberbürgermeister so gefällt?"

Paul Gube

Telgenkamp 8

Osnabrück

" Wann kommt die »politische Stadtspitze' endlich auf die Idee, dass auch, heimische Rohstoffe' und nicht aus China importierte Pflasterung das , Nonplusultra' ist. Scheinbar ist im Öffentlichen Dienst' noch Geld genug vorhanden, so dass die Kosten absolut keine Rolle spielen. Das Personal wird überall abgebaut, so dass , eine Hand nicht mehr weiß, was die andere tut'. Es wird immer mehr vom qualifizierten Management gesprochen, die dadurch entstehenden Mehrkosten, wie in diesem Fall, spielen dabei keine Rolle mehr. Was durch Personalkosten oder Privatisierung eingespart wird, wird durch andere, wie z. B. hier die , Chinasteine', wieder herausgeworfen. Die fehlenden Gelder werden wieder dem Steuer zahlenden Bürger abgeknöpft.

Birgitte Wilker

Klingensberg 7

Osnabrück

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Autor:
Otto Wetzigsen., Paul Gube, Birgitte Wilker


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