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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Steinindustrie plant Umzug zum alten Hyde Park
Zwischenüberschrift:
Abbauunternehmen und Stadtwerke in der Sache einig: Vorteile für Anwohner und die Bundesgartenschau
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Originaltext:
Steinindustrie plant Umzug zum alten Hyde Park

Abbauunternehmen und Stadtwerke in der Sache einig: Vorteile für Anwohner und die Bundesgartenschau

Neue Perspektiven für die Bundesgartenschau in der Industrie-Kulturlandschaft Piesberg: Die Piesberger Steinindustrie GmbH & Co. KG möchte ihre Bahn- und Schiffsverladestelle vom Zechenbahnhof auf das Gelände des alten Hyde Parks verlegen. Das Gelände gehört der Stadtwerke Osnabrück AG, und dort werden diese Pläne wohlwollend beurteilt. In der Sache ist man sich einig, über das Geld wird noch geredet.

Stadtwerke-Vorstandsreferent Peter Horenburg berichtet von Verhandlungen mit dem Pächter. Auch die derzeit von der Steinindustrie genutzten Flächen am Zechenbahnhof südlich des Süberwegs gehören den Stadtwerken. Horenburg: " Wir begrüßen dieÜberlegungen. Die Situation unterhalb des Piesberger Gesellschaftshauses werde entzerrt. Außerdem gebe es für den Kunden bessere Bedingungen am Hafen. Die Stadtwerke selbst versprechen sich davon einen höheren Umschlag für den Hafen, denn die Steinindustrie könnte am neuen Standort den Wasserweg leichter nutzen.

Bei der Herstellung des notwendigen Bahnanschlusses wäre man dem Pächter ebenfalls behilflich. In der Sache sei man sich weitgehend einig, bestätigte auch Nico Steudel von der Geschäftsführung der Steinindustrie. Über finanzielle Fragen werde allerdings noch verhandelt. Eine Verlagerung des Betriebsgeländes nördlich vom Süberweg steht derzeit nicht zur Debatte. Hier liegt die Firma seit langem mit einem Anwohner im Streit, der sich durch Lärm und Staub stark beeinträchtigt sieht.

Pyes Ortsbürgermeister Josef Thöle begrüßt die Pläne und Gespräche: " Ich erwarte von dem Flächentausch eine bedeutende Entlastung der Anwohner am Süberweg." Und für das Buga-Projekt wäre die Verlagerung ebenfalls ein Vorteil. Der Zechenbahnhof könnte aufgewertet werden. Besucher hätten die Möglichkeit, zum Beispiel mit dem Zug der Osnabrücker Dampflokfreunde auf dem Schienenweg zum Ausstellungsgelände zu gelangen.

Der Lokalpolitiker bringt noch einen weiteren Aspekt ins Gespräch. Die Steinindustrie braucht offenbar nicht das gesamte Gelände des alten Hyde Parks. Auf dem frei bleibenden Dreieck, so Thöle, könne man die umstrittene Brecheranlage für die Bauschutt-Aufarbeitung aufbauen. Der Vorschlag, das mobile Gerät nördlich des Fürstenauer Weges auf dem Deponiegelände aufzustellen, wird im Osnabrücker Rat über die Fraktionsgrenzen hinweg kontrovers diskutiert. Für Stadtwerke und Steinindustrie ist die Brecheranlage aber derzeit kein Thema. Horenburg: " Das ist ein anderes Kapitel." (swa)

DER ALTE ZECHENBAHNHOF liegt mitten im Betriebsgelände der Piesberger Steinindustrie. Die plant, ihren Umschlagplatz südlich vom Süberweg (untere Bildhälfte, auf das alte Hyde-Park-Gelände zu verlegen. Über die praktischen Vorteile sind sich alle Beteiligten schon einig, über finanzielle Fragen wird noch verhandelt. Foto: Gert Westdörp
Autor:
swa


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