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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Osnabrück im Trend: 2000 war es viel zu warm
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Wetterfrösche vom Ziegenbrink blicken zurück: Rekordtemperaturen in den Monaten Februar und Juli
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Osnabrück im Trend: 2000 war es viel zu warm

Wetterfrösche vom Ziegenbrink blicken zurück: Rekordtemperaturen in den Monaten Februar und Juli

Ein Sommer, der ziemlich durchwachsen war und in dem an einzelnen Tagen Rekordmengen an Niederschlag auf die Stadt herabprasselten - daran erinnern sich viele. Trotzdem war das Jahr 2000 in Osnabrück, wie schon das Jahr 1999, zu warm.

Zum zweiten Mal hintereinander seit Beginn der Aufzeichnungen der Wetterwarte auf dem Ziegenbrink 1953

wich die Jahresdurchschnittstemperatur " erheblich" von der Norm ab.

Die langjährige Mitteltemperatur beträgt in Osnabrück 9, 1 Grad. Doch 1999 und 2000 ergab der Durchschnitt der Temperaturen 10, 7 Grad. " Als Abweichung von 1, 6 Grad ist das sehr hoch", sagt Lars Kirchknopf von der Wetterwarte.

Die Erwärmung beschränkte sich nicht auf einzelne Monate, sondern zog sich quer durchs Jahr. Herausragend war der Februar: Normalerweise liegt die Durchschnittstemperatur im zweiten Monat eines Jahres bei 1, 7 Grad, im Februar 2000 lag sie bei 5, 2 Grad. Es war damit der mildeste Februar seit 47 Jahren. Die tiefste Temperatur betrug nur minus 3, 1 Grad, am 28. Februar wurden sogar frühlingshafte 13, 2 Grad gemessen.

Einziger Ausreißer bei den Temperaturen war der Juli, der um 1, 9 Grad zu kalt war. Allerdings gab es in diesem Monat auch den wärmsten Tag des Jahres mit 33, 5 Grad. Der Juli bescherte Osnabrück auch einen Regenrekord: 213, 9 Liter fielen auf jeden Quadratmeter - das sind 288 Prozent der Norm. Beim Gewitterregen am 3. Juli fielen 64, 8 Liter, davon allein in 100 Minuten 59, 6 Liter. Die Folge: Viele Keller liefen voll Wasser, die Feuerwehr war pausenlos im Einsatz. Im Verlauf des vergangenen Jahres fielen insgesamt 961, 9 mm (= Liter) Regen, 105, 9 mm mehr als im Durchschnitt seit 1953.

Die Sonnenscheindauer hingegen passte ins Schema: 1437, 1 Stunden schien die Sonne über der Stadt, damit nur 3, 7 Stunden mehr als normal. An 69 Tagen allerdings ließ sie sich gar nicht blicken.

Nur drei Eistage, an denen die Temperatur innerhalb von 24 Stunden nie über

Null Grad stieg, wurden im vergangenen Jahr registriert. Sommertage mit Temperaturen über 25 Grad gab es 19, Tropentage mit mehr als 30 Grad nur vier. An 32 Tagen gab es Nebel und an 25 Tagen Gewitter. Die relative Luftfeuchtigkeit lag im Jahresmittel bei 81 Prozent.

Immerhin: Am Heiligen Abend lag die Stadt nach Jahrzehnten mal wieder unter einer Schneedecke, (d.)
Autor:
d.


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