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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Die Erde ist so ähnlich wie eine Pellkartoffel
Zwischenüberschrift:
So will die Johannisschule ihren Energiebedarf senken
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AM ANFANG WAR DER URKNALL: Der Entertainer Friedhelm Susok mit dem Schüler Timo in der Johannisschule. Foto: Gert Westdörp

Die Erde ist so ähnlich wie eine Pellkartoffel

So will die Johannisschule ihren Energiebedarf senken

Die Kinder hält es nicht auf den Stühlen. Zwei Schulstunden lang erklärt ihnen der rheinische Entertainer Friedhelm Susok die Welt der Energie. Und die Grundschüler quietschen vor Vergnügen. Für die Johannisschule der Einstieg in das neue Energiesparprogramm der Stadtwerke. Andere Schulen wollen dem Beispiel folgen.

Friedhelm Susok ist kein Energiesparapostel, sein Auftritt alles andere als ein ernsthaftes Lehrstück. Der quirlige Animateur aus Mülheim sieht seine Aufgabe eher darin, die kleinen Dütze für gewisse Zusammenhänge zu erwärmen - oder besser, sie zu begeistern. So steigt der Geräuschpegel im Musiksaal der Johannisschule immer wieder auf ein ohrenbetäubendes Niveau. Da wird der Urknall mit einem blauen Luftballon simuliert, die Erde ist auf einmal " so ähnlich wie eine Pellkartoffel" und ihr glühender Kern eine Erdbeere.

Effiizienz-Offensive

Mit Spaßfaktor statt erhobenem Zeigefinger

Die ganze Show besteht aus einem Quiz, bei dem die Jungen gegen die Mädchen antreten. Für richtige oder halbrichtige Antworten auf so komplizierte Fragen wie " Was könnte da goldgelb in der Mitte des Sonnensystems stehen?" gibt es etwas willkürlich 1000 Punkte für die eine Seite, oder auch mal 15 Strafpunkte für unqualifiziertes Grinsen an der falschen Stelle. Am Schluss die Botschaft, dass Rohstoffe wie Kohle oder Gas endlich sind. Das alles ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit hohem Spaßfaktor.

Der Auftritt wurde von den Stadtwerken arrangiert und soll die Basis für das neue Energiesparcontracting bilden. Neben der Johannisschule beteiligen sich auch das Schulzentrum Eversburg und die energietechnisch zusammengefasste Einheit aus Rückertschule, Elisabethschule und Montessorischule an dem Projekt. Auf der einen Seite soll moderne Technik helfen, den Energiehunger der Schule zu reduzieren. Doch für Praktiker wie den Energieberater Herbert Kreke oder den zuständigen Stadtwerke-Abteilungsleiter Karl-Heinz Meyer ist es unerlässlich, auch den " Faktor Mensch" einzubeziehen.

So werden gerade auf die Grundschüler große Hoffnungen gesetzt. Nicht nur, dass sie in der Schule den verantwortungsbewussten Umgang mit Energie lernen, sondern dass sie ihre Erkenntnisse auch mit nach Hause bringen und Eltern oder Geschwister anstiften" (rll)
Autor:
rll


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