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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Mit dem Kopfsteinpflaster kehrt das Flaie zurück
Zwischenüberschrift:
Katharinenviertel: Radfahrer weichen auf die Gehwege aus
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Ende nächster Woche sind die Straßenbauarbeiten auch in der Auguststraße im Katharinenviertel beendet. Für die entsprechende Gestaltung gibt es viel Lob von Seiten der Anlieger, allerdings trübt neuerdings das Verhalten einiger Radfahrer den Gesamteindruck.

Im Rahmen notwendiger Kanalbauarbeiten hatte das städtische Tiefbauamt die Gelegenheit genutzt, in Straßen des Viertels die Gehwege abzusenken und mit rotem Klinkerpflaster zu versehen. Auch die Teerdecke verschwand. Stattdessen kommt nun wieder der darunderliegende Piesberger Naturstein zu vollen Geltung, der um die Jahrhundertwende flächendeckend in dem Stadtteil verlegt worden war.
" Damit folgen wie dem Wunsch vieler Anlieger sowie des Bürgervereins", betonte Ansgar Joachimmeyer vom Tiefbauamt. Auch die Denkmalschützer seien von dieser Lösung begeistert gewesen, denn viele Gebäude im Katharinenviertel stünden unter Denkmalschutz. " So entstehen zumindest teilweise wieder der historisch gewachsene Ensembles". Die Bepflanzung wird nach den Worten von Joachimmeyer im Oktober/ November vorgenommen.
Damit fehlen jetzt nur noch die Straßen des letzten Bauabschnittes, für den die Kanalarbeiten streckenweise schon begonnen haben. Es sind die Alte Synagogen-, die Roland-, die Arndt-, die Herder- und die Uhlandstraße. Die Rohre werden in einem Jahr verlegt sein. Die Straßenbauer werken parallel, so dass sich auch diese Straßen Ende 2001 im neuen Gewand präsentieren.
Das alte Kopfsteinpflaster sieht zwar schön aus, stellt aber Radfahrer offenbar auf eine harte Probe. Anlieger der umgestalteten Adolfstraße beobachten daher verstärkt Radler, die nicht mehr die holpig gewordene Straße benutzen, sondern auf dem Gehweg mit seinen glatten Kinkersteinen fahren. " Eine gefährliche Situation für Fußgänger, zumal die Hauseingänge oft direkt auf den Gehweg münden", weiß auch der Fachmann vom tiefbauamt zu berichten. Das Problem werde zur Zeit von den Verkehrsplanern erörtert.

Bildtext:
DAS HISTORISCHE KOPFSTEINPFLASTER vom Piesberg kommt nach der Umgestaltung auch in der Auguststraße wieder zur vollen Geltung.
Foto:
Klaus Lindemann
Autor:
fr


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