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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Schlechter Granit aus China für die "gute Stube"
Zwischenüberschrift:
Rats-Ausschuss besichtigte Baustellen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Gut 20 Prozent der Granitsteine, die als neues Pflaster auf die Große Straße gesetzt werden, sind Ausschuss." Das berichtete Stadtbaurat Jörg Ellinghaus bei der Besichtigung von Baustellen den Mitgliedern des Stadtentwicklungsausschusses.

Die Frage der Kosten für die Neupflasterung war im Vorfeld ebenso ein Problem gewesen wie die Art der Steine. Dann gab es Querelen um den aus China stammenden Granit - und schließlich verzögerte sich auch dessen Lieferung. Vor gut 14 Tagen begannen die Arbeiten - und jetzt gibt es ein neues Problem mit der Qualität.

Beim Verlegen der Granitsteine merkten die Arbeiter des beauftragten Tiefbauunternehmens den Schaden: Einige Steine zerbrachen, andere waren nicht ordentlich geschnitten. " Das ist keine kleine Schwankung auf eigentlich hohem Qualitätsniveau", so der Stadtbaurat. Neben erstklassigen Steinen - die ausschließlich verwendet werden sollen - sei eine Menge Ausschuss. " Die Stadt wird die Chargen untersuchen lassen", versprach Ellinghaus.

Das Tiefbauunternehmen sei in der Pflicht, nur Topp-Qualität zu verbauen. " Es ist die gute Stube der Stadt, und der neue Belag soll mindestens eine Generation halten. Schlechte Steine nehmen wir nicht ab", betonte der Dezernent.

Von der Qualität der Steine abgesehen, zeigten sich die Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses, die mit Vertretern des Tiefbauamtes und anderer städtischer Ämter die Baustellen besuchten, vom Erscheinungsbild des neuen City-Pflasters begeistert.

Als Aufwertung der Innenstadt wurde bei dem Rundgang die Öffnung der Hase gelobt. Dort sind die handwerklichen Fehler am Gitter inzwischen behoben, die Abgrenzung stabilisiert und die Sicherungsgitter wieder abgebaut. Die Co-Produktion zwischen der " Hasepromenade GbR" und der Stadt tue auch der Großen Straße gut. Ähnlich positiv wurden auch der neugestaltete Bahnhofsvorplatz und der Ausbau der Johannisfreiheit vor dem Marienhospital bewertet. Inzwischen funktionieren dort auch die absenkbaren Poller: Sie werden vom Klinikpförtner bedient und ermöglichen (ausschließlich) den Rettungsfahrzeugen kurze Wege zur Unfallstation.

Kein Ende der Arbeiten ist hingegen an der Hasebrücke Heinrich-Heine-Straße in Sicht. Wie berichtet, war dort Ende Januar 1999 durch die Unterspülung eines Wehrpfeilers und des Brückenwiderlagers die Konstruktion stark beschädigt worden. Mitten auf der Brücke klafft seitdem eine tiefe Lücke. Der Entwurf für die Rekonstruktion der Brücke ist fertig - jetzt müssen die Politiker die Mittel freigeben. (d.)

Fotountertitel:

AUCH FÜR DEN LAIEN mit bloßem Auge erkennbar: Ein Teil der Granitsteine für die Große Straße ist von sehr schlechter Qualität. Fotos: Jörn Martens

' E MITTEL für eine Rekonstruktion der Hasebrücke an der Heinrich-Heine-Straße sind noch nicht willigt.
Autor:
d.


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