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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Das Hasegitter selbst war keine Glanzleistung"
Zwischenüberschrift:
Experten beraten - Sperrung kann noch Wochen dauern
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Mutwillige Zerstörung, gegen die man machtlos ist, oder " keine Architekten- und Ingenieursglanztat"? Das Geländer der Hasepromenade beschäftigt die Gemüter. Während Experten nach Lösungen suchen, verunzieren die provisorischen rot-weißen Absperrgitter möglicherweise noch wochenlang die neue Haseöffnung.

Wie berichtet, hatte ein Passant am vergangenen Donnerstag bemerkt, dass Querstäbe aus der Verankerung gerissen waren, eine große Gefahr für Kinder gesehen und die Polizei alarmiert. Zusammen mit Feuerwehr und Bauordnungsamt wurde noch am selben Tag entschieden: Es ist gefährlich, das neue Gitter muss durch " Hamburger Gitter" umgeben werden. Seitdem gehen die Meinungen über die Gefahr und die Art der Abhilfe auseinander.

Die Bauherrengemeinschaft hatte die Hasepromanade der Stadt übergeben, die ihrerseits vorher alles genehmigt hatte und den Bau abnahm. " Was jetzt passiert ist, sind verdeckte Fehler, die vorher nicht zu erkennen waren", sagte Franz-Josef Wethmar, Leiter des Bauordnungsamtes, dersich jetzt erneut vor Ort ein Bild machte.

Bedenken hatte es schon vorher gegeben

Sein Amt habe schon vorher moniert, dass die Querstäbe zu biegsam seien. Wenn jetzt noch Querstäbe an den Heftnähten abgebrochen sind, " war die Ausführung wohl nicht in Ordnung". Eine " Glanztat" sei die Konstruktion nicht, so Wethmar. Er wartet jetzt auf Sanierungsvorschläge des Bauträgers und findet: " Es müssen zusätzliche senkrechte Streben eingesetzt werden." Bis die Alternativen geprüft seien, könne aber eine ganze Zeit vergehen.

Bei der Firma Dieckmann, die im vergangenen Jahr die Gitter- konstruktion an einen Subunternehmer vergeben hat, sprach man dagegen von " mehrfachen mutwilligen Zerstörungen". Dagegen helfe auch keine noch so gute Konstruktion. Allerdings: " Wir haben während der Bauplanungsphase zwei Mal Bedenken gegen das Gitter angemeldet", erläuterte Bauleiter Klimpel.

Bereits am vergangenen Samstag seien die abgebrochenen Querstreben von dem Subunternehmen an den Bruchstellen nachgeschweißt worden. In den nächsten Wochen würden zudem zusätzliche Stabilisatoren angebracht, (d.)

Fotountertitel:
NOCH MEHRERE WOCHEN werden hässliche Absperrgitter den Blick auf die Hasepromenade versperren.Foto: Gert Westdörp
Autor:
d.


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