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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
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Inhalt:
Überschrift:
In Sekundenschnelle den Müll sortiert
Zwischenüberschrift:
Stüve-Schule: Schüler der 1. Klasse lernten die richtige Abfalltrennung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
WAS GEHÖRT WO HIN? Zusammen mit den Müllpädagoginnen Wiltrud Betzler-Schellin und Ursula Wilm-Chemnitz sortierten Stüve-Schüler der Klasse 1 c die Verpackungsreste. Foto: Gert Westdörp

In Sekundenschnelle den Müll sortiert

Stüve-Schule: Schüler der 1. Klasse lernten die richtige Abfalltrennung

Darf der Pizzakarton in die Gelbe Tonne? Gehört der Joghurtbecher ins Altpapier? Und was macht man eigentlich mit leeren Batterien? Fragen über Fragen, auf die die Schüler der Klasse 1 c der Stüveschule nach zweistündigem Abfalltraining die Antworten kennen.

Ein Johlen geht durch den Raum, als die Müllpädagoginnen Wiltrud Betzler-Schellin und Ursula Wilm-Chemnitz Abfallberge im Klassenzimmer der l c verteilen. Eine Flasche hier, ein paar Schokopapier-chen da, dazu einige Korken und Plastikbecher - allesamt gespült, versteht sich. Nun geht' s für die Erstklässler ans Sortieren.

Auf Kommando sorgen die Kinder binnen Sekunden für Ordnung. Eifrig beraten die Schüler über die richtige Zuordnung. Die Entscheidung zwischen sechs verschiedenen Tonnen ist knifflig, so dass die beiden frechen Handpuppen der Pädagoginnen schließlich noch ein wenig bei der Wahl der richtigen Tonne nachhelfen müssen.

" Trennen ist nicht so einfach", weiß Ursula Wilm-Chemnitz, die vor einem Jahr die Aktion Mülltraining entwickelt hat. Das Unwissen vieler Mitbürger über die richtige Mülltrennung sei jedoch " ein Missstand, den man schnell beheben kann", so die Di-plom-Biologin, die für die pädagogische Umweltberatung an Schulen zuständig ist. Gemeinsam mit Umweltpädagogin Wiltrud Betzler-Schellin besuchte sie seit dem Anlaufen der Aktion bereits rund 50 Klassen in Osnabrück.

Mit ihrem Programm sprechen die Frauen sowohl Kindergartengruppen als auch Schulklassen der Orientierungsstufe an. Dabei legen sie großen Wert auf eine altersgemäße Müllausbildung und verbinden diese auf Wunsch mit einem Rahmenprogramm, wie etwa Papierschöpfen oder Basteln.

" Alle Kinder sollen und müssen den Umgang mit Müll lernen", so Betzler-Schellin. Deshalb wolle man mit der kostenlosen Aktion besonders rückständige Schulen erreichen und zum richtigen Trennen anspornen.
Autor:
-aj-


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