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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Baumhaus, Bagger und ein grünes Klassenzimmer
Zwischenüberschrift:
Kinder planten Spielplatz an der Ernst-Sievers-Straße
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
PLANEN MIT PHANTASIE: Die kleinen Spielplatzplaner und ihre erwachsenen Helfer zeigten Dezernent Reinhard Sliwka (links) von der Stadt eine Dokumentation: So entstand der neue Spielplatz.

Foto: Klaus Lindemann

Die Wege sind aus Rindenmulch, kreisförmig angelegte Holzstümpfe bilden ein " grünes Klassenzimmer" und über allem thront ein nagelneues Baumhaus. So präsentiert sich seit einigen Tagen der Spielplatz in der Ernst-Sievers-Straße, der jetzt in der Sporthalle der Rückertschule feierlich eingeweiht wurde.

Was lange währt, wird endlich gut. Unter diesem Motto könnten die langfristigen Bemühungen stehen, dem beliebten Spielplatz ein neues

" Outfit" zu verpassen. Bereits im vergangenen Jahr waren in einer Zukunftswerkstatt einer 4. Klasse der Rückertschule unter dem Thema " Was ich mir in meiner Stadt wünsche" erste Entwürfe entstanden. War zunächst noch die Umge-I staltung des Kinderspielplatzes am Saarplatz vorgesehen, einigten sich die Beteiligten dann auf den Platz in der Ernst-Sievers-Straße.

Aus dem bisher wenig ansprechenden Gelände wurde nun ein Erlebnisspielplatz, bei dessen Konzeption die Wünsche der Kinder unmittelbar mit einfließen konnten. Das Besondere: Ein kleines Waldstück konnte zusätzlich genutzt werden, um auf diese Weise nicht nur mehr Raum zu bekommen, sondern den Kindern zukünftig auch ein Stück Natur vermitteln zu können.

Und die Schüler legten bei der Umsetzung der Pläne kräftig mit Hand an: Sie schufen selber die Wege, befestigten einen Steinhaufen und stellten die Holzstümpfe für das " grüne Klassenzimmer" auf.

Zum Schluss errichteten Fachleute dann noch einen kleinen Sandbagger und montierten eine Rutsche.

Nicht nur gebaut, sondern auch gelernt

Für alle Beteiligten steht fest, dass dieses Projekt sich sehen lassen kann. Großen Anteil an der Umsetzung hatte Annette Schriever. Die 40-jährige Referendarin hatte seinerzeit in einer Examensarbeit die Grundlagen für die Gestaltung einer Zukunftswerkstatt erforscht. " Nun kann jeder meine Abschlussarbeit in der freien Natur anschauen", sagte sie lächelnd.

Und es wurde nicht nur gebaut, sondern dabei auch gelernt. Christoph Heller vom Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt Osnabrück betont, dass gerade die Vertreter der Stadt, die am Projekt beteiligt waren, viele neue Erkenntnisse gewinnen konnten: " Man muss Kinder in ihren Wünschen und Bedürfnissen ernst nehmen." Denn sie seien es, für die diese Plätze errichtet werden, erläuterte Heller.( os)

Autor:
os


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