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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Neuer Überweg für die Fische
Zwischenüberschrift:
Baggereinsatz im Noller-Bach-Tal
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
SPITZHACKE UND SCHAUFEL reichten nicht aus: Ein Schaufelbagger mußte her, um am Noller Bach einen neuen Durchlaß zu bauen. Die Schüler der Felix-Nussbaum-Hauptschule hätten diesen Part nie und nimmer per Handarbeit erledigen können.

Foto: Achim Köpp

Dissen (ak)

Schwerstarbeit mußten in diesen Tagen 20 Schüler der Klasse 9a der Felix-Nussbaum-Hauptschule aus Osnabrück in einem Waldgebiet in Dissen-Nolle leisten. Während ihres Einsatzes im Rahmen des Projektes " Renaturierung des Noller Baches" legten sie unter fachkundiger Anleitung im Noller Bach einen neuen Durchlaß an.

Zunächst einmal mußten die Schüler zu Spitzhacke und Schaufel greifen. Es galt, in der Parzelle an den Fischteichen von Harry Bertram einen Ersatz für einen Bachüberweg zu schaffen. Auf dem Programm stand zunächst die mühevolle Abtragung desÜberweges und der oberen Erdschichten.

Das klappte noch reibungslos, doch als dann die alten, runden Durchlaßrohre ausgehoben werden mußten, waren die 15jährigen, die zuvor im Lernstandort " Noller Schlucht" übernachtet hatten, mit ihrem Latein am Ende. Allein Muskelkraft reichte nicht aus, um die neuen Betonkästen in das Bachbett einzusetzen.

Schnell war ein Bagger zur Stelle. Dank der MaschinenIeistung war das Ziel schnell erreicht. Kubikmeterweise wurde mit jedem Baggerschaufeleinsatz das Erdreich und noch stehendes Baumaterial aus den seitlichen Begrenzungen der kleinen Brücke hochgehievt, so daß die drei einen Meter langen Kästen auf ihrem Platz standen. " Das hätten wir mit der Spitzhacke und Schaufel nie geschafft!", lautete der Kommentar der Pädagogen und Schüler.

Abschließende Arbeit, jetzt wieder für die Kids, war das Einbringen von Erdreich in die Kästen, um so dem Bach ein natürliches Bett zu geben. " Die hier lebenden Fische wie Forellen, Bachneunaugen und Gründlinge", erläuterte Biologe Stefan Wenzel vom Regionalen Umweltzentrum, " sind durch diese Maßnahme nun wieder in der Lage, problemlos den Bach hinauf zu gelangen".
Autor:
ak


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