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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wird aus Hasetal wieder eine Aue?
Zwischenüberschrift:
Uni-Biologen leiten Renaturierung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Experten des Fachbereichs Biologie/ Chemie der Universität Osnabrück werden die geplante Renaturierung des Unteren Hasetals wissenschaftlich begleiten. Zoologen, Ökologen und Ethologen der Uni wollen dabei untersuchen, welche Auswirkungen die natürliche Rückführung des Flußlaufs auf die Tier- und Pflanzenwelt haben wird.
Für das zunächst auf fünf Jahre befristete " Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben Hasetal" hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Fördermittel zur Verfügung gestellt. Die Forschungsarbeiten koordiniert der Ethologe Prof. Dr. Rüdiger Schröpfer.
Ziel der geplanten Hase-Renaturierung ist es, das Flußufer in eine artenreiche und gebietstypische Auenlandschaft zurückzuverwandeln. Dazu wird der Kreis Einsland mit Unterstützung von Bund und Land für rund 16, 5 Millionen DM große Flächen links und rechts der Unteren Hase erwerben. Nach den Worten von Prof. Schröpfer wird sich die Renaturierung der Hase in mehrfacher Hinsicht positiv auswirken: Neben der Wiederherstellung der natürlichen Flußdynamik werden auch extensiv zu nutzende Aue-Wiesen geschaffen. Rückhalteflächen und Weichholzauen sollen zugleich dem Schutz vor Hochwasser dienen, das noch heute, so der Wissenschaftler, " die Umgebung gefährdet".

Die Osnabrücker Biologen werden dabei die Besiedlung des neuen Ufer-Ökotops anhand verschiedener Indikatorarten erfassen und bewerten. Auf der Basis der Vegetationsentwicklung erhoffen sie sich auch neue Erkenntnisse darüber, wie Mollusken, Amphibien, Insekten und Säugetiere diesen veränderten Lebensraum nutzen.( upo)
Autor:
upo


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