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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Zu der Haseverunreinigung sind uns aus dem Leserkreise noch einige Zuschriften geworden, aus denen das wesentliche nachstehend wiedergegeben sei. Einer der Absender schreibt, daß er seit 14 Jahren Anwohner der Hase sei und aus besonderen Gründen ein Interesse daran habe, die Vorgänge im Wasser und die Bewegungen des Flusses zu beobachten. Fischsterben seien ja mehrfach beobachtet, etwas ähnliches wie in diesem Jahre aber sei ihm in der ganzen Reihe von Jahren noch nicht vorgekommen. Der Einsender weist auch auf die in den diesmaligen Erörterungen nicht erwähnten Oelschichten hin, wie man sie so oft auf der Wasserfläche beobachten könne, ferner auf die Benachteiligungen, denen die nächsten Anwohner der Hase durch die übelriechenden Ausdünstungen namentlich bei niedrigem Wasserstand ausgesetzt seien. Wenn auch vielleicht zugegeben werden könne, daß - wie in den städt. Kollegien ausgeführt - die dem Wasser und den Schlammstellen entsteigenden Düfte nicht direkt gesundheitsschädlich seien, so seien sie aber auch nichts weniger als eine Annehmlichkeit. Gerade am Lauf der Hase zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt (beispielsweise an der Möserstraße) habe man es durchgängig mit kostspieligen, großstädtisch aufgeführten Häusern zu tun, auf deren Verzinsung viele der Hausbesitzer angewiesen seien. Wenn in der Tat das Leerstehen mancher Wohnung und ihre schwere Vermietbarkeit auf die Ausdünstungen der Hase zurückzuführen sei, dann müsse der Kalamität je eher und energischer, desto besser abgeholfen werden. - Eine weitere Zuschrift weist auf das Aussterben der Krebse im Belmer Bach zwischen Papiermühle und Hase hin. Früher habe man dort Krebse bis zu 1/ 2 Pfd. gefangen, der Zutritt der Verunreinigungen aber habe alles Leben im Wasser und damit auch den Krebsfang zu nichte gemacht.


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