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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Local-Nachrichten.
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück, 4. Juli.
[In der gestrigen Sitzung der städtischen Collegien] wurde die Troitoiranlagen der Bramscher-, Kamp-, Großenstraße und am Domhof genehmigt. Die Anleger sind vorher gehört werden und haben die der Kampstraße den wunsch geäußert, statt der Oldenburger Klinker solche aus der Ziegelei des Herrn O. Kramer zu Hellern verwandt zu sehen. Der Magistrat hat die Genehmigung ertheilt und versuchsweise sollen diese Klinker dort gelegt werden. Die Anlieger der Großenstraße, vom Nicolaiort bis Nackhorst, haben sich für Klinkertroitoir erklärt. -- Der folgende Gegenstand betraf die Theilnahme der Stadt an den Bestrebungen für den Bau des diecten Rhein-Weser-Elbe-Canals. Der Herr Oberbürgermeister referirte über die Canalprojecte und die dafür ins Leben getretene Agitation. In Interesse der Stadt und der Industrie sei es erforderlich, daß man sich dafür Interessire, und sind Mitglieder von hier dem Comitee beigetreten. Eine Aufforderung von Dortmund aus, den Canalbau nach den Emshäfen zu fördern, ist seitens der Stadt abgelehnt, dagegen wird man für ersterwähntes Project eintreten und wird namendlich der Canal zur Weser und Elbe für den Piesberg, wenn die Hase von hier nach Bramsche .. canalisirt, von großer Bedeutung sein. Das Bürgervorstehercolleg erklärte sich mit den Ausführungen einverstanden. Die Pflasterung der Nobbenburgerstraße, Anlage einer Gasleitung daselbst und Anbringen einer Laterne wurde genehmigt, desgleichen die Pflasterung eines Theils der Rehmstraße bis über die Heinrichstraße hinaus zur Wohnung des Maurermeisters Freckmann, sowie Anlage einer Laterne auf der Kreuzung der Rehm- und Heinrichstraße. Die Canalisirung, Pflasterung und Gasrohrlegung der Adlofstraße wurde beschlossen. Herr Bürgervorsteher Middenhorff lenkte die Aufmerksamkeit auf die Sutthauserstraße, deren Zustand ein unerquicklicher sei. Der Herr Stadtbaumeister Hackländer erkannte solches an und bemerkte, daß binnen Kurzem ein Plan über Canalisrung und Pflasterung dieser Straße vorgelegt werden und in diesem Jahre noch die Canalisation und im folgenden die Pflasterung ausgeführt werden solle, womit man sich einverstanden erklärte. -- Ein Baugesuch des Bahnwärters Kernfeld zur Erbauung eines Wohnhauses an der Natruperstraße fand die Genehmigung. -- Die Aufhebung der Rolandsstraße wurde von der Tagesordnung vorläufig abgesetzt, da ein Gesuch der Grundanlieger um Beibehaltung derselben eingelaufen war, und soll der Gegenstand in der Baucommission nochmals besprochen werden. Die Auseinandersetzung mit der St. Marien und St. Catharinenkirche, welchen die Stadtcasse jährlich gewisse Zahlungen zu machen hat, wurde dahin erledigt und genehmigt, daß der Kirchenvorstand zu St. Marien eine Abfindungssummen von 29, 000 Mark, der zu St. Catharinen eine solche von 7500 Mark erhält. Die Stadt schuldet den Kirchen eine Reihe von Capitalien, ferner sind an beiden Kirchen Gelder zu zahlen, auch hat die Stadt seit der Reformation den Wein zum Abendmahl zu liefern u. s. w. Der Kirchenvorstand zu St. Marien hat sich mit einer Summe einverstanden erklärt und wird das Gleiche von St. Catharinen erfolgen. Der Herr Oberbürgermeister referirte eingehend über die Lage der Armencasse. Diese ist in die gewiß nicht angenehme Lage versetzt worden, den Etat von 1881/ 82 zu überscheiten und sind die Mehrausgaben an die 12, 000 Mark. Es wurde anheimgegeben, damit die Casse nicht mit einem Deficit abschliesen, diese Summe aus der Cämmereicasse zu decken, was auch beschlossen wurde. Die Hauptmehrausgaben ist dadurch verursacht, daß eine Reihe von Familien, an die 71 veranschagt, unterhalten werden müssen, von denen der Mann entweder die weite Welt aufgesucht hat, oder sich im Gefangniß bestadet. In derletzten Zeit ist die Armencommission stark in Anspruch genommen, ung haben die Sitzungen wenigstens volle 4 Stunden von 4 bis 8 Uhr gedauert. -- Für einen neuen Senkingschen Feuerheerd im Eing.a..tirungshause an der Natruperstraße Nr. 17 wurden 500 M. bewilligt. -- Herr Oberbürgermeister Brüning


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