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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Local-Nachrichten.
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osanbrück, 17. Jan.
[Sitzung der städtischen Collegien.] Herr Syndicens Dr. Möllmann referirte über stattgehabte außerordentliche Revision der städt. Cassen, die sämmtlich in bester Ordnung gefunden wurden. -- Der Herr Oberbürgermeister Brüning theilte mit, daß erwogen worden sei, das Nachtwachewesen in unserer Stadt umzugestalten, um eine größere Sicherheit zu erzielen; es werde der Vorschlag gemacht, mehrere Städte Westfalens durch eine Comission bereisen zu lassen, um dort sich über die Verhältnisse in dieser Hinsicht zu orientiren. Man erklärt sich hiermit einverstanden. -- Der Herr Vorsitzende berichtet dann über das Abbruchproject des sog. Bürgergehoriom Thurmes. In einer Sitzung der Baucommission sei der Ausbau des Thurmes in Vorschlag gebracht, dessen Kosten sind 2200 Mark veranschlagt sei. Der Magistrat ..... blossen, vielmehr die Haube des Thurmes abzunehmen, das Gebälk aus demselben zu ....... und zu verkaufen, die daß der Stadt ..... ...... zum ... und der Thurm dann das ....... ....... wie man ..... ......... ............ ........ ... V. B. ........ .... für den gänzlichen Abbruch historische Erinnerungen knüpften sich nicht an den alten unansehnlichen Steinhaufen. Herr Syndicas Möllmann war entgegengesetzter Meinung und führte an, daß der Thurm wohl eine historische Bedeutung habe. Er sei bei der Belagerung Münsters zur Zeit der Wi.dertäuser gebaut, er sei eine Erinnerung aus der historischen Zeit, der Thurm stehe nicht im Wege und sei er (Redner) für eine Ersetzung der Haube durch eine neue und Restaurirung desselben. Herr V. B. Böttcher erklärtesich für die Erhaltung des Thurmes, ebenso Herr V. B. Rohlstag. Herr V. B. Hammersen bemerkt, entweder solle man den Thurm ganz abbrechen, oder, wenn er stehen bleiben solle, die Haube nicht entfernen. Der Herr Stadtbaumeister glaubte, daß die Geldfrage die Hauptschwierigleit bilde. Man könne dann den Thurm vorläufig stehen lassen und die Restaurirung einer späteren Zeit überlassen. Der Herr Oberbürgermeister bemerkte, wenn man um der historischen Bedeutung willen den Thurm stehen lassen wolle, so hätte man auch die Wälle nicht beseitigen dürfen. Er ersuchte, dem Magistratsbeschlusse zuzustimmen, die Haube abnehmen und als Ruine den Thurm zu lassen. Herr V.B.W. Wolter erklärte sich hiergegen, auch V.B. Brück. Ein Antrag wurde abgelehnt, und ein anderer, des Herrn Syndicus Möllmann, für Reparatur 200 M. zu bewilligen, angenommen. -- Herr Senator Fortlage berichtet über die Bewilligung neuer Gaslaternen an der Göthestraße, der Verlängerung des Neuengrabens, der Hermannstraße, derKokschen- und der Wiesenbachstraße, derne Kosten (Einrichtung) 2800 M. betragen würden. Die Genehmigung erfolgte. Es wurde beklagt, daß an verschiedenen Straßen die Beleuchtung eine mangelhafte sei. Herr Senator Fortlage bemerkt, daß seit 1. April 24 neue Laternen angebracht und die Zahl der Straßenlaternen jetzt auf 533 gestiegen seien. -- Für Canalisirung des Neuengrabens von der Landdrostenwohnung der Rehmstraße zu, 80 Meter Länge wurden 800 Mk. bewilligt. -- Ebenso für die Berliner Gesundheitsausstellung 195 Mark nachbewilligt. -- Zwei Baugesuche lagen vor. Herr Maurermeister Hottenrott will von der Buerschenstraße ein kleines zweistöckiges Haus bauen, das Gesuch wurde der Baucommission überwiesen, während der Bau eines Wohnhaus des Herrn H. Brörmann an der Sutthauserstraße jenseits der Quellenburg genehmigt wurde. -- Es folgte dann Etat der Cämmerei-Casse für 1. April 1882/ 83, auf dessen Einzelheiten wir zurückkommen werden. Bei Titel B. 1. a. der Eisenbahn-Accise wurde der Antrag, die Accise von Bier zu 50 Pfg. per Hectoliter auf den höchsten Satz 65 Pfg. zu erhöhen, angenommen und war im Bürgervorstehercolleg Stimmengleichheit, der Magistrat dafür. Bei Theil II Schulwesen, wurde beschlossen, die Kohlelieferung sowie die Zuschüsse an die Volksschulen (1 M. 50 Pfg. für jedes Kind) auf Vorschlag der Finanzcommission einzustellen. Die gleiche Summe beträgt 9395 Mk. -- Der Etat der Stadtbeamten- Wittwencasse, normirt zu 10, 310 Mk., wurde genehmigt. -- Dem Lehrer Rahe wurde als Entschädigung für Aufwendungen in der von ihm zu Ostern d. J. für Schulzwecke abzureisenden Wohnung 75 Mk. bewilligt. -- Die Ablösung einiger Canalrenten wurde genehmigt. -- Hierauf " vertrauliche" Beratung.


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