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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Mit Phantasie wächst aus dem Beton bunte Natur
Zwischenüberschrift:
Heinrich-Schüren-Schule begann mit Umfeldgestaltung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Von den Ergebnissen der Umgestaltung an den Außenanlagen der Heinrich-Schüren-Schule an der Sedanstraße konnten sich jetzt Eltern und Anwohnerüberzeugen. Schulleiter Joachim Leimbrock stellte allen Besuchern die Umbaumaßnahmen des Schulhofes sowie die neue farbliche Gestaltung an den Gebäuden des Innenhofes vor.

Mit einer Theateraufführung begann ein Programm, an dem sich Schüler, Eltern, Lehrer und die Fördervereine beteiligt hatten. Mit den 3. und 4. Klassen hatte Walburga Albert das Stück " Viertelland" eingeübt, das mit den allegorischen Figuren Haß, Neid, Gewalt und Vorurteil die Zersplitterung einer menschlichen Gemeinschaft wiedergab. Die jungen Akteure tanzten und sangen sich bravourös durch eine Handlung, die Nachdenkenswertes und Unterhaltendes in anspruchsvoller Form miteinander verband und mit viel Applaus verabschiedet wurde. Im Anschluß konnten sich die Gäste von der Wirkung der farblichen Gestaltung an den ehedem nackten Betonwänden im Innenhof der Schule überzeugen. Mit Akribie und künstlerischem Geschmack hatten sich die Kinder des Hortes in einer Projektarbeit des Themas " Kinder einer Welt" angenommen und es zeichnerisch verarbeitet.

In einer mehrwöchigen Aktion war ein Teil des Schulhofes unter finanzieller Hilfe der Stadtverwaltung entsiegelt worden. Dr. Christa Hermanns, Susanne Junker und Susanne Krebser-Döhmann von der Elterninitiative " Schulhofgestaltung" hatten hier in Verbindung mit Gerd Martens wertvolle Impulse gegeben und verwiesen nun auf eine entsiegelte Fläche von 330 Quadratmetern.

Die Anpflanzung von zwei Kastanien, die Anlage einer Rasenfläche und die Vergrößerung der Sandspielfläche mit Aufstellung eines neuen Spielgerüstes sollen nicht nur die Verletzungsgefahren verringern, sondern Spielmöglichkeitenund Phantasie der Kinder fördern.

Die Elterninitiative im Förderverein der Schule trat mit einer weiteren Idee auf dem Schulfest vor die Öffentlichkeit: Mit dem Verkauf symbolischer Aktien konnten von den Besuchern Anteile an noch zu entsiegelnden Flächen gezeichnet werden. Diese Aktion erbrachte allein über 900 Mark, die. Ulrich Greiten vom Umweltamt im Anschluß noch um eine vierstellige Summe aufzustocken versprach.

Schritt für Schritt wollen alle Verantwortlichen gemeinsam bis 1999 die Entsiegelung fertigstellen, um ein Jahr später die Anlage eines Rondells anzugehen, das in die Unterrichtsgestaltung einbezogen werden soll. (iza)
Autor:
iza


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