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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Alles im Fluß": Bürger reden mit
Zwischenüberschrift:
Kostenlose Studien erschienen - Ab Herbst ein neuer Arbeitskreis geplant
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Wasser ist Leben. Für Osnabrück soll Wasser nun auch ein Baustein der Lokalen Agenda 21 werden. Anknüpfend an die laufende Lagerhallen- Veranstaltungsreihe " Wasser global - Hase lokal - Alles im Fluß" hat das Umweltamt jetzt eine kostenlose Studie für interessierte Bürger herausgegeben. Im Herbst sollen dann die Arbeitskreise der Lokalen Agenda um einen weiteren zum lebenswichtigen Wasser ergänzt werden.

1992 mündeten zahlreiche Deklarationen einer Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung in die Agenda 21: Das Dokument zeigt Handlungsweisen auf, die für ein friedliches Zusammenleben und Überleben der Menschheit im 21. Jahrhundert notwendig sind. Osnabrück hat sich wie zahlreiche andere deutsche Städte verpflichtet, mit einer Lokalen Agenda 21 unter breiter Bürgerbeteiligung die auf dem Weg ins nächste Jahrtausend anstehenden Probleme anzugehen.
Unter Koordination des Umweltamtes haben sich dazu inzwischen schon einige Arbeitskreise zu Bereichen wie Bauen und Wohnen, Energie, Stadtplanung, Verkehr und Wirtschaft zusammengeschlossen, erläuterten Amtsleiter Burkhard Tietz und die Koordinatorin der Lokalen Agenda, Birgit Zwiener, bei der Vorstellung der Studie. Wie sehr das Thema Wasser die Bürger interessiere, zeige die rege Beteiligung an der Veranstaltungsreihe, unterstrich Erdmute Immel von der Lagerhalle. Der geplante Arbeitskreis solle künftig unter Federführung des Kommunikationszentrums an der Rolandsmauer zusammenkommen, werde aber auch vom Umweltamt begleitet.
Neben den laufenden Ausstellungen, Vorträgen und Exkursionen soll nun auch die Studie " Wasser als Baustein der Lokalen Agenda 21" die Bürger für das Thema Wasser sensibilisieren. Der Biologe Dr. Peter Moser macht darin einerseits auf die weltweiten Probleme rund um das Thema Wasser aufmerksam und geht vor diesem Hintergrund auf die Situation in Osnabrück über.
So führt er unter anderem eine Reduzierung des Wasserverbrauchs und eine naturschonende Nutzung und Be-

In Osnabrück gibt es 120 Quellen

wahrung der hiesigen Ressourcen als Ziele der Lokalen Agenda an. Außerdem zeigt die in einer Tabelle die Beziehungen der Osnabrücker zur Hase in der Stadtgeschichte auf und führt Positivbeispiele von Bürgern bei der schonenden und sinnvollen Nutzung des kostbaren Nasses auf.
In einem Kapitel " Netzwerk" benennt der Biologe die vielen verschiedenen Gruppen, die in dem geplanten Arbeitskreis zusammengeführt werden könnten. Dazu gehören natürlich auch die zahlreichen Wassersportler wie Schwimmer oder Ruderer und nicht zuletzt die Angler, die ein Interesse an der Reinhaltung haben.
Die kostenlose Studie, die fortgeschrieben werden soll, ist in der Reihe " Ihr Umweltamt informiert" erschienen und im Umweltamt und in der Bürger- beratung im Stadthaus erhältlich. Wer schon jetzt seine Mitarbeit in der neuen Gruppe anmelden möchte, kann sich bei Birgit Zwiener unter Telefon 323-31 26 melden.
Viel Wissenswertes bietet vorerst auch die Reihe " Alles im Fluß". Bei einem Vortrag am 13. Juli wird darauf verwiesen, daß es in Osnabrück tatsächlich 120 Quellen gibt. Einige davon sollen dann am 18. Juli bei einer Exkursion mit dem Fahrrad erkundet werden.( S.)
Autor:
S.


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