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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Elf Flöße lieferten sich heiße Duelle
Zwischenüberschrift:
Stadtjugendring lud zur ersten Haseregatte mit selbstgebauten Modellen ein
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:

Cola-Flaschen, Holzpaletten, Reifenschläuche - nett abgerundet mit ein paar Metern Auslegeware: Wer ein wirklich schnelles Floß bauen will, wählt seine Zutaten mit Sorgfalt. Die Einzelteile hübsch miteinander verschnürt, verschraubt, geklebt oder genagelt - und ab damit auf die Hase. Elf solcher abenteuerlicher Gefährte trafen am Wochenende bei der ersten Floßregatta des Stadtjugendrings aufeinander.
Welcher Mannschaft würde es gelingen, mit ihrem selbstgebauten Floß die erste Haseregatta zu gewinnen? Und: Was würde der entscheidende Faktor zum Sieg sein - das Material, die ausgefeilte Technik, der Kampfgeist der Mannschaft? Elf unerschrockene

Eine schwimmende " Nußecke" aus Holz

Crews, bestehend aus jeweils vier Jugendlichen zwischen 12 und 24 Jahren, schleppten ihre Floßkonstruktionen ins seichte Hasewasser, um diese Frage ein für allemal zu klären.
Das Reglement: In Zweierduellen mußten die Mannschaften gegeneinander antreten und gegen die Uhr eine Strecke von 150 Metern Länge mit ihrem Floß bewältigen. Das Team mit der schnellsten Zeit würde gewinnen und einen der von verschiedenen Osnabrücker Firmen gespendeten Preise einheimsen.

" Wir haben für unser Floß sogar die Schwimmkraft und den Wasserwiderstand berechnet", erläutern Marco, Uli, Nele und Jessica von der St.-Katharinen- Gemeinde ihre ausgefeilte Konstruktion: Das Floß ruht auf Plastikröhren, in denen leere Cola-Flaschen stecken.
In der Mitte ragt ein riesiges Schaufelrad aus Aluminium heraus, das per Pedalbetrieb zusätzlich zu den zwei Paddeln Tempo machen soll.

Der gut gerüstete CVJM hat gleich drei Eisen im Feuer: Auch hier ein komfortabler Schaufelradantrieb, daneben die klassische " Viererpaddel- Variante" und - ganz im Trend: eine schwimmende " Nußecke" aus Holz. Mit zwei massiven Floßtypen gehen auch die wackeren Kerle vom THW in voller Einsatzmontur an den Start.
Das weitere Teilnehmerfeld setzt sich zusammen aus den Teams vom Haus der Jugend, dem Jugendzentrum Atter-Straße, den Naturfreunden, der Pfadfinderschaft St. Georg und dem Jungkolping.
Ein letzter argwöhnischer Blick auf die Konkurrenz, ein letzter prüfender Griff, ob das Floß den Strapazen der Regatta gewachsen sein würde, und schon steuern die ersten Kontrahenten der Startlinie am Gymnasium Carolinum entgegen. Auf der Brücke gehen Fans, Passanten und Cheerleader in Position - die " Froschfrauen" und ,,- männer" der DLRG postieren sich am Ufer.

Doch Materialschlacht hin, Widerstandsberechnungen her - während die Schaufelradflöße kläglich hinter den Erwartungen zurückbleiben, kämpfen sich drei Teams mit ihren Flößen ins Finale, die anfangs wohl keiner auf seiner Rechnung hatte: Der " Easy

Das Siegerfloß hatte sogar ein Segel gesetzt

Rider" des Jugendzentrums Atterstraße im lässigen Outfit einer Extraklasse-Limousine; die naturholzverkleidete " Titanic" des Jugendkolpings mit menschlichem Heckantrieb in Gestalt zweier emsig strampelnder Teammitglieder und der - wie sich alsbald zeigen sollte - unschlagbare " Eduard" der Naturfreunde. Der damit auch die Frage, wie ein " Siegerfloß" beschaffen sein sollte, nachdrücklich beantwortete: Als " Allrounder" verfügte das Eduard-Team sowohl über Paddel, menschlichen Heckantrieb als auch - als einziges Floß der Konkurrenz - über ein Segel. (ugh)

Bilduntertitel
MIT SCHAUFELRADANTRIEB ging die Truppe St.-Katharinen-Gemeinde an den Start.

PADDELN, STRAMPELN, SCHWITZEN: Die Teams vom Jungkolping (links) und vom CVJM schenkten einander nichts. Foto: Thomas Osterfeld
Autor:
ugh


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