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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Local- und Provinzial-Nachrichten.
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Der dritte Gegenstand handelte die Canalisation eines Theils der Lotterstraße, zu deren Ausführung die Anwohner einem Röhrencanal wünschten. Dem Ansuchen wurde Folge gegeben, und soll die Arbeit ausgeführt werden, die Anwohner müssen die Anlagekosten mit 5 pCt. verzinsen, während die der Ausführung nicht Beitreenden zur Sielrente zu zahlen haben. Die Rechtsfrage wegen eines zu erhebenden Einspruchs der Martinianer Laischaft wegen Ableitung des Canals wurde vorbehalten. -- Zum vierten Gegenstand: Verkauf des Terrains des Prinzengartens an die Anlieger wurde dieselbe Norm gestellt, wie im Jahre 1867, wo die Anlieger den Grund an der Böschung mit 14 Thlr. pro .. Ruthe erstanden. Bekanntlich wurde führer beschlossen, diesen Graben zuzulegen. Das hierdurch gewonnene Terrain soll nun den Anliegern zu obigen Preise zu ihren Grundstücken abgetreten werden, vorausgesetzt jedoch, daß sämmtliche Anlieger auf dieses Angebot eingehen. -- Der Weißgerber Witthaus, welcher das Wasser des Prinzengrabens zu seinem Gewerbezwecke benutzt, hatte sich durch den O.-G.-Anwalt Graff mit einer Eingabe an den Magistrat gewandt, in Folge dessen der Herr Oberbürgermeister mit diesem einen Termin abgehalten, in welchen die Frage ventilirt, wie W. das Wasser zu seinem Gebrauche in einem Baisin behalten könne. Es sei hier nun festgestellt, den Prinzengraben bis zum Witthaus´schen Grundstücke offen zu lassen, das Wasser in das Baisin zu führen, neben welchemein Schlammkessel einzurichten und von hier über das Grundstück der Frau Eilers das Wasser in den Canal der Spindelstraße zu leiten. Dies es billiger wie ein anders Project, durch eine unterirdische Röhrenleitung das Wasser aus dem Baisin wieder zurück in den Canal zur Johannisstraße zu leiten. Die Bedenken, ob durch das kalkartige Wasser der Röhrencanal leide, seien dadurch geheben, daß man, wenn dies der Fall sein sollte, die Erlaubniß rückgängig mache. Der Herr Oberbürgermeister empfahl, diesen Vorschlag anzunehmen, da in sanitärer Hinsicht das Bestehenbleiben des Prinzengrabens an jener Stelle zu keinem Bedenken Anlaß gebe. Herr B.-Vorsteher Middendorff hob ein Bedenken an der Ausführung dieses Projects in so weit hervor, das eine Einigung der dabei betheiligten Nachbarn bis jetzt nicht erzielt sei, worauf man sich dahin aussprach, daß dann die ganze Sache nicht ausführbar sei. In der Voraussetzung, daß Hindernisse von Seiten der Nachbarn beseitigt würden, genehmigte man den Antrag, und wurde der Magistrat ermächtigt, weitere Verhandlungen abzuschließen. Die durch die Einrichtung erwachsenen Kosten muß Witthaus tragen. -- Der Bergwerks-Commission wurde in Betreff der Rechnung von 1877/ 78 Decharge ertheilt, nachdem die gestellten Mon..a durch Mittheilung des Herrn Bergwerks-Director erledigt. -- Sodann trat vertrauliche Beratung ein.


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