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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Wer macht das Licht aus und vor allem: wann?
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Ratsgymnasium: 1997 Energie für 36.000 Dm gespart
Artikel:
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Originaltext:
ZUM LÜFTEN drei bis fünf Minuten die Fenster auf: An jeder Klassentür im Ratsgymnasium prangt dieser selbstgestaltete Aufkleber, der zum sparsamen Umgang mit Strom, Gas und Wasser mahnt. Foto: Michael Munch

Wer macht das Licht aus und vor allem: wann?

Ratsgymnasium: 1997 Energie für 36 000 DM gespart

Die Fenster sind nicht auf dem neuesten Stand der Wärmedämmung, an den Heizkörpern fehlen Thermostatventile, die Stadt schiebt Investitionen auf die lange Bank. Macht es da noch Sinn, mit Strom und Warme zu knausern? Auf jeden Fall, sagen Schüler und Lehrer des Ratsgymnasiums. Sie haben mit ihrem Engagement im vergangenen Jahr 36060 DM für Strom, Gas und Wasser eingespart.

Was macht ein Physiklehrer, wenn er das Problem Energieverschwendung erkannt hat? Er trommelt die naturwissenschaftlichen Lehrer zusammen. Studiendirektor Dr. Meiner Eggers schaffte es, nicht nur die Kollegen Im Ratsgymnasium für die Aufgabe zu motivieren. Bei einer Umfragt- unter den Schülern kamen 90 praktische Vorschläge zusammen, aus denen Projektideen hervorgingen.

Weniger Wasser fürs Tafelwischen

" Manche hatten wohl schon darauf gewartet", berichtet Heiner Eggers. Und so wurde ein so profanes Thema wie das Lüftungsverhalten im naturwissenschaftlichen Unterricht besprochen. Drei bis fünf Minuten Fenster auf zum Frischlufttanken, lautete die Formel. Es ging zugleich um die Frage, wer das Licht ausmacht und vor allem: wann? Auch der Wasserverbrauch kam zur Sprache - nicht nur für die Toilettenspülung, sondern ebenso beim Tafelwischen.

Damit der gute Wille nicht im grauen Alltag unter die Räder kommt, wurde jeweils ein Energiesparbeauftragter für jede Klasse ausgeguckt. Eine Energiespar-AG will die Notwendigkeit weiterer Schritte mit Messungen untermauern und bereitet neue Aktionen vor. Eine weitere Gruppe hat den Aufkleber kreiert, der an allen Klassentüren prangt und den sparsamen Umgang mit Strom, Gas und Wasser in Erinnerung ruft.

Für die Geldbeschaffung ist eine andere Projektgruppe zuständig, damit auch investiert werden kann. Da gibt es pfiffige Aktionen mit Sponsoren und Kuchenverkauf. Weiteren Geldsegen verspricht die Stadt, die mit dem Ratsgymnasium eine Vereinbarung getroffen hat: Über 40 Prozent der eingesparten Kosten darf die Schule selbst verfügen. Für 1997 bedeutet das immerhin Einnahmen von 14424 DM. Je erfolgreicher die Energiesparaktionen, desto schneller füllt sich der Topf. Mit dem Geld soll eine Solaranlage zur Stromerzeugung angeschafft werden.( rll)
Autor:
rll


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