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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Selbst aus schlammigen Fluten wird sauberes Trinkwasser
Zwischenüberschrift:
THW-Übung mit auswärtigen Mitgliedern an der Hase
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Wie wird aus dem trüben Wasser der Hase einwandfreies Trinkwasser? 45 Mitglieder des Technlschen Hilfswerkes (THW) trafen sich in der THW-Unterkunft an der Carl-Stolcke-Straße, um die verschiedenen Arten der Trinkwasseraufbereitung kennenzulernen und zu verbessern. Auch die Erfahrungen aus dem Hochwassereinsatz in Polen wurden während der Übung analysiert.
Der THW-Ortsverband Osnabrück hatte Mitglieder aus den Ortsverbänden Göttingen, Wolfenbüttel, Stelle-Winsen und Ibbenbüren auf das Gelände an der Hase eingeladen, um gemeinsam die erste Übung zur Trinkwasseraufbereitung zu absolvieren. Die starken Regenfälle kamen den THW-Mitgliedern zugute: Über Nacht hatte sich das Wasser in eine trübe Brü< Keines> he verwandelt, deren Aufbereitung danach wesentlich höhere Anforderungen stellte.

Garsten Lehmann, Gruppenführer beim THW Osnabrück, erklärt, wie aus den schlammigen Fluten Wasser gemacht wird, das der deutschen Trinkwasserverordnung entspricht: Das Hasewasser wird in Behälter gepumpt, dann wird Eisendreichlorid hinzugefügt. Die Chemikalie sorgt dafür, daß sich die Schmutzteilchen schnell zu großen Flocken zusammenziehen. Ein Filter säubert dann das Wasser von den Schmutzflocken.
In einem noch einfacheren Verfahren wird vor dem Filtern eine halbe Stunde gewartet, bis sich die Schmutzflocken von allein absetzen. " Ein mobiles Labor haben wir bei allen Einsätzen dabei, um die Qualität des Trinkwassers zu garantieren", betont Garsten Lehmann.

Der Student, der über den Ersatzdienst zum THW gekommen ist, war zehn Tage beim Hochwassereinsatz in Polen dabei. " Von sechs Uhr morgens bis Mitternacht haben wir Trinkwasser hergestellt und Keller leergepumpt", erzählt er. Andere Mitglieder des THW-Osnabrück haben bei Einsätzen in Ruanda, Somalia und im Irak Erfahrungen gesammelt. Um die Kontakle zwischen den einzelnen Ortsvereinen zu festigen und andere Wasseraufbereitungsformen kennenzulernen, sollen ab jetzt in jedem Jahr Übungen stattfin-

Fotountertitel
UM EINWANDFREIES TRINKWASSER drehte sich lles bei der Übung des Technischen Hilfswerke an der Hase im Stadtteil Eversburg. Foto: Gert Westdörp


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