User Online: 1 | Timeout: 11:38Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Sieben Projekte sollen die Haseauen revitalisieren
Zwischenüberschrift:
Rückgewinnung von Ursprünglichkeit und Attraktivität
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück( sh/ eb) Natur und Fremdenverkehr sollen nach den Vorstellungen des Kreises miteinander verbunden werden. Dabei spielt der Naturschutzgedanke eine wesentliche Rolle. In diesem Zusammenhang ist auch die Revitalisierung der Haseauen zu sehen, durch die ursprüngliche und für Mensch und Tier attraktive Natur zurückgewonnen werden soll.

Sieben Projekte zur Revitalisierung sind derzreit geplant oder bereits eingeleitet. Bis alle Maßnahmen realisiert sind, werden aber noch mindestens zehn Jahre ins Land gehen, da die Verwirklichung von der Finanzierung abhängt.
An den Haseoberläufen zwischen Dissen und Wellingholzhhausen soll der Kronensee umflutet werden, um die Durchgängigkeit der Hase in diesem Bereich wieder zu gewährleisten. Zusätzlich plant die Bezirksregierung, die Haseoberläufe als Naturschutzgebiet auszuweisen.
Im Bereich der Bifurkation bei Gesmold soll die Abflußverteilung neu geregelt werden. Erforderlich ist ein Verhältnis für Hase und Else von zwei zu eins. Das Verteilerbauwerk muß dafür umgestaltet werden und soll durch naturnähere Gestaltung für den Fremdenverkehr attraktiver werden. Die Wälle für den Hochwasserschutz sollen möglichst außerhalb der gesetzlichen Überschwemmungslinien angelegt werden.
Mit Mitteln aus den Förderprogrammen des Landkreises können bei Schledehausen Gewässerrandstreifen der Wierau aus der intensiven Nutzung genommen werden.
In der Gemeinde Bissendorf, Nemdener Bruch, soll ein größerer intensiv genutzter Grünlandbereich an der Hase extensiviert werden. Dabei erscheint

Kooperation mit Landwirtschaft

eine Kooperation mit der Landwirtschaft über eine Flurneuordnung möglich.

Zusammen mit dem Kreis Steinfurt und der Stadt Osnabrück soll auch die Düteaue revitalisiert werden. Durch den Haseausbau unterhalb des Mittellandkanals hat die Hase oberhalb des Kanals in den vergangenen Jahren durch Sohlenerosion ihr Bett um mehr als 1, 5 Meter tiefer ausgewaschen. Dadurch trocknet die Haseaue zwischen Osnabrück-Eversburg und Achmer immer mehr aus. Ein Umbau soll im Zusammenhang mit dem Ausbau des Stichkanals erfolgen.
Über die Naturschutzstiftung des Landkreises wurden bereits 28 Hektar zwischen Hase und Wrau erworben. Für weitere sieben Hektar stehen noch Gelder zur Verfügung. Die Flächen sollen extensiviert und wieder vernäßt werden. Über Milchquoten wird voraussichtlich die Folgennutzung ermöglicht.
Autor:
sh, eb


Anfang der Liste Ende der Liste