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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Gemeinschaftliche Sitzung der städtischen Kollegien.
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Instandhaltung der Anlagen am Kronprinzenwall.
Stadtsyndikus Senator Reimerdes: In der letzten Sitzung der Promenadenkommission wurden Vorschläge bezüglich des Schloßwalles, des Martinsplatzes usw. erörtert. Als am notwendigsten stellte sich die Regulierung am Kronprinzenwall heraus. Er befindet sich in einem ungehörigen Zustande, seitdem durch die Neupflasterung die Anlagen zerstört wurden. Es handelt sich um die Anlagen zwischen dem Wall und der Bocksmauer, der Teil an der Krankhausmauer kommt noch nicht in Frage, weil dort erst noch die Kapelle errichtet werden muß. Es ist dabei berücksichtigt, daß die Straße in der festgelegten Breite hergestellt wird. Die Anlagen sollen in der einfachsten Weise hergestellt werden, ohne Blumen. Wird aber dort irgend etwas gemacht, stößt man stets sofort auf altes Mauerwerk, auf dem nichts wachsen kann. Die Beschaffung eines brauchbaren Bodens erfordert zunächst 2100 Mark, für Bepflanzung mit Bäumen und Büschen sind 875 Mark anzulegen, für Einfriedigung 1950 Mark, zusammen 4925 Mark. Die Kommission bittet, diese Summen zu bewilligen.
Worthalter R.-A. Finkenstädt fragt an, ob die Summe nicht aus Etatsmitteln genommen werden kann, was Syndikus Reimerdes verneint. Es handle sich nicht um eine Instandhaltung, sondern um eine Neuherstellung. Der Wall sei noch nie gründlich bearbeitet worden, so daß Rasen gar nicht wachsen könne.
Worthalter Finkenstädt: Da der Bocksturm wohl nicht beseitigt wird, möchte ich anfragen, ob er etwa auch eine solche Verschönerung erhalten soll, wie der andere Turm, den man durch einen Anbau zierte. Syndikus Reimerdes verneint dies.
B.-B. Wilkiens ist der Meinung, daß die Erhaltung des Kronprinzenwalles in die Etatsmittel einbegriffen ist.
Syndikus Reimerdes: Der Kronprinzenwall kann nicht einbegriffen sein, weil dort Anlagen noch gar nicht bestanden. Wenn man neue Anlagen habe will, kostet das eben Geld wie beim Gaswerk, der Straßenbahn usw.
B.-B. Erdbrink: In der letzten Sitzung der Promenadenkommission haben wir uns über den Schloßwall und die Anlagen am Ratsgymnasium unterhalten. Dort Ordnung zu schaffen, wäre ebenso dringlich wie am Kronprinzenwall, wo obendrein erst noch gebaut werden soll. Es wird auf die an der Eröffnung des Ratsgymnasiums teilnehmenden Gäste keinen guten Eindruck machen, wenn dort die Verhältnisse so bleiben wie sie sind.
Syndikus Reimerdes: Es ist richtig, wir haben auch über den Schloßwall verhandelt, die Anlagen am Ratsgymnasium sollen auch verbessert werden, so weit Mittel dazu vorhanden sind, auch ist die Entfernung der Tannen beschlossen, aber die Summe für die gesamte Herstellung kann jetzt nicht bewilligt werden. Die Anlagen sind gewiß nicht schön, aber doch auch nicht so schlecht, wie die Verhältnisse am Kronprinzenwall. (Wird bewilligt.)


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