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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Löste Rohbruch Fischsterben aus?
Zwischenüberschrift:
Ursache offenbar bei Karmann gefunden
Artikel:
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Originaltext:
Löste Rohrbruch Fischsterben aus?
Ursache offenbar bei Karmann gefunden

Das Fischsterben in der Hase ist aller Wahrscheinlichkeit nach auf einen Vorfall bei der Firma Karmann zurückzuführen. Das bestätigte gestern auf Anfrage der stellvertretende Leiter des Umweltamtes, Detlef Gerdts. Ein Firmensprecher erklärte, die Wasservergiftung sei vermutlich die Folge eines ursprünglich als harmlos eingestuften Wasserrohrbruchs.
,, Bei uns im Werk ist nämlich am Mittwoch morgen um vier Uhr eine der Hauptfeuerlöschleitungen geplatzt", sagte Willi Frische als Leiter der kaufmännisch-technischen Dienste bei Karmann. Die Bruchstelle habe eine der wichtigsten Verbindungsstraßen unterspült und ganz in der Nahe der Anlage gelegen, mit der, wie berichtet, seit Jahren erfolgreich Schadstoffe aus dem Boden gefiltert werden.
Gemeinsam mit der Feuerwehr und den Stadtwerken sei der Leitungsbruch noch am Mittwoch behoben worden." Sonst hätten unsere Hydranten kein Wasser gehabt", so Frische. Erst als am Donnerstag Polizei und Umweltamt - alarmiert durch das Fischsterben im Werk Ermittlungen aufgenommen hatten, sei die mögliche Verbindung zur vorhandenen Altlast gezogen worden. ,, Vorher haben weder wir noch die Feuerwehr daran gedacht", betonte Frische.
Für Detlef Gerdts ist ziemlich klar, daß mit dem ausströmenden Frischwasser im Bereich der Straße Kontaminationen aus dem Boden gelöst und über die Gullys in die Hase geschwemmt worden sind. ,, Endgültige Klarheit werden am Montag die Ergebnisse der gezogenen Proben liefern", meinte er. Das Umweltamt werde dann aber Karmann wegen der Gewässerverunreinigungen einen Bußgeldbescheid schicken.( fr)
Autor:
fr


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