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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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1. 
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bekanntmachungen der Verwaltungs-Behörden.
Zwischenüberschrift:
Bekanntmachung wegen der Verlegung der Grenze der Stadt vom Hasethore bis zur neuen Mühle.
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Der Brtrieb der Eisenbahn und die Vermehrung der Bauten in dem Theile der bisherigen Feldmark der Stadt, welcher zwischen der Eisenbahn, dem Bahnhofe und der jetzigen Stadtgrenze liegt, haben es nötig gemacht, die Grenze der Stadt nach dieser Seite hin weiter hinauszurücken. Nach vorgängiger zustimmung der Bürger-Vorsteher und mit genehmigung Königlicher Landdrostei wird daher wegen neuer Regulierung der Stadtgrenze Folgendes bekanntgemacht.
1.
Die neue Stadtgrenze schlißt sich neben der Nobbenburg an die Hasean, trifft vor dem Hasethore an die Eisenbahn und läuft auf der äußern Grenze der Eisenbahn und des Bahnhofes fort bis an die Eisenbahnbrücke über die Hase unterhalb der Clus. Von dort bildet das rechte Haseufer die neue Stadtgrenze bis an die Bastion bei der neuen Mühle und fällt daselbst in die alte Grenze ein.
Alle zwischen dieser neuen Stadtgrenze und der alten befindlichen Grundstücke werden als innerhalb der Stadt liegend angesehen.
2.
Die Vorschriften der Bauortnung für den Anbau in der Feldmark der Stadt Osnabrück vom 16 Juni 1855 bleiben auf diese, den neuen Stadtteil ausmachenden Grundstücke aber nach wie vor anwendbar, nur mit der Ausnahme, daß von den in der Bauordnung Bezug genommen Bestimmungen des Ortstatuts vom 23. Mai 1853 der § 2 Nr. 2 und 4 und der § 3 nicht weiter zur Anwendung kommen.
3.
Der neue Stadtteil wird einstweilen dem vierten Stadtviertel, der Markt- und Haselaischaft, beigelegt.
4.
Diese Anordnung tritt mit dem tage, an welchem die Westbahn in Betrieb gesetzt werden wird, den 23. d. M., in Kraft.
Osnabrück, den 6. Juni 1856.
Der Magisterat der Stadt Osnabrück.
C. B. Stüve, Dr.


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