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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Umfallzahlen stiegen weiter an
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Mehr Tote und Schwerverletzte als 1987 - Polizei verstärkt Aktionen
Artikel:
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Originaltext:
Unfallzahlen stiegen weiter an

Mehr Tote und Schwerverletzte als 1987 - Polizei verstärkt Aktionen

Die Zahl der Verkehrsunfälle in Osnabrück ist auch im vergangenen Jahr wieder gestiegen. Bei knapp 6000 Zusammenstößen wurden 17 Menschen getötet. " Wir werden unsere Sonderprogramme und Schwerpunktaktionen fortsetzen", unterstrich Polizeidirektor Horst Steinmetz. Über die Ursachen der neuerlichen Steigerung wollte er noch keine Aussagen machen. Zuerst müßten die Zahlen ausgewertet werden. " Über Konsequenzen werden wir im März bei der Tagung der Verkehrssicherheitskommission sprechen.

Waren es 1987 noch 5889 Unfälle, so stieg die Zahl im vergangenen Jahr auf 5955 an. Fünf Menschen mehr als im Jahr zuvor starben an den Folgen der Verkehrsunfälle. ,, Entscheidend ist auch die Zahl der Schwerverletzten", erläuterten Steinmetz und sein Vertreter Günther Lüdecke. Und diese entscheidenden Zahlen schnellten 1988 nach oben: Die Zahl der Schwerverletzten stieg von 232 auf 247, die der Leichtverletzten von 1264 auf 1373. Einziger Lichtblick: Es wurden weniger Kinder bei Unfällen verletzt.

" Wir werden in diesem Jahr unser Schulwegprogramm fortführen und auch Sonderprogramme für die älteren Bürger entwickeln. Denn allein im vergangenen Dezember starben drei Fußgänger über 60 Jahren bei Unfällen", erinnerte Steinmetz. Auch die Radarkontrollen werden verstärkt weitergehen. Um effektiver gegen die Raser vorgehen zu können, erhält die Osnabrücker Polizei bald ein eigenes Radargerät.

" Mit polizeilichen Mitteln allein können wir die Zahl der Unfälle nicht senken", unterstrichen Steinmetz und Lüdecke. Hier müßten die Planungen fortgeführt werden, mit denen die Haupteinfallstraßen durch bauliche Veränderungen entschärft werden können. Für die Martinistraße und Iburger Straße sind die Überlegungen fast abgeschlossen.

" Wir werden uns jetzt auf die Hansastraße, Pagenstecherstraße und Hannoversche Straße konzentrieren", erläuterten die Polizeivertreter.
Autor:
d.


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