User Online: 1 | Timeout: 21:04Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Dauerparken wird erheblich teurer
Zwischenüberschrift:
Ab 1. Februar neue OPG-Tarife
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die Gebühren für Dauerparker im Bereich der Innenstadt werden vom 1. Februar dieses Jahres an erheblich steigen. Darüber informierte der Geschäftsführer der Osnabrücker Parkstätten-Betriebsgesellschaft mbH (OPG), Reinhard Umlauft. Wie die Neue OZ von ihm auf Anfrage erfuhr, wurde der Beschluß, der teilweise auch eine Veränderung der Gebührenstruktur bei Kurzzeitparkern umfaßt, von der Gesellschafterversammlung bereits Ende November gefaßt. Mit der Anhebung der Gebühren für Dauerparker soll eine Entlastung der innerstädtischen Stellplätze und eine bessere Ausnutzung der Parkplätze in der südlichen Innenstadt erreicht werden.

Dauerparker wurden bereits vorab von der bevorstehenden Veränderung in Kenntnis gesetzt. Wem künftig das Dauerparken im Innenstadtbereich zu teuer ist, sollte - so sähe es die OPG am liebsten - künftig auf einen der drei Parkplätze Kommenderiestraße (250 Stellplätze), Johannisstraße / Holtstraße (300) oder Niedersachsenplatz (210) ausweichen. Dort müssen Tagparker nur 40 DM bezahlen und sie können, darüber wird zur Zeit mit den Stadtwerken verhandelt, von der nächstgelegenen Haltestelle (das dürfte die Johannisstraße sein) kostenlos mit dem Stadtbus in die Innenstadt fahren. Die 40 DM (vorher mußten auf diesen drei Plätzen 30 DM gezahlt werden) schließen den kostenlosen Bustransfer ein.

Wie Geschäftsführer Umlauft erläuterte, sah sich die Parkstätten-Betriebsgesellschaft zu der Gebührenänderung gezwungen, weil die Zahl der Kurzzeitparker fast lawinenartig zunahm und gleichzeitig auch die Zahl der Dauerparker stieg. Davon gibt es im Stadtgebiet - bei insgesamt 4200 Einstellplätzen - 1600 von denen wiederum 1100 in der eigentlichen City parken. Auf die drei günstigen Stellplätze der südlichen Innenstadt, die jetzt gegenüber den anderen Plätzen Preisvorteile bieten, sind etwa 500 Dauerparker abonniert.

Von der kräftigen Anhebung für Dauerparker sind Bewohner der innenstadt, die bislang schon einen Dauerparkplatz in einer der drei Großgaragen hatten, nicht betroffen. Dagegen müssen Tag- und Nachtparker im Parkhaus Stadtmitte und in der Tiefgarage Ledenhof statt bislang 60 DM künftig 75 DM zahlen und im Nikolaiort sogar 110 DM statt 90 DM. Damit - so Umlauft - liege Osnabrück jedoch auf Bundesebene im unteren Bereich. Drastisch angehoben werden auch die Gebühren für Tagparker auf ebenerdigen Plätzen. Zwischen Kolpingstraße und Domsfreiheit werden statt 45 / 50 DM demnächs 70 DM kassiert.i

Kurzzeitparker in der Tiefgarage Nikolaiort, müssen statt 1 DM je angefangene Stunde demnächst 1, 50 zahlen und zwar für die erste und zweite Stunde und für jede weitere angefangene dann 1 DM bei 10 DM Tageshöchstsatz. Bei den Garagen Ledenhof und Parkhaus Stadtmitte bleibt die Gebühr je angefangene Stunde 1 DM, lediglich der Höchstsatz wird auf 10 DM angehoben.

Auf den ebenerdigen Parkplätzen Kolpingstraße, Haarmannsbrunnen, Lohstraße Kamp, Lortzingstraße, Große und Kleine Domsfreiheit müssen künftig für die erste halbe Stunde 1, 50 DM, für die zweite halbe Stunde 1 DM, für die erste volle Stunde jedoch statt bisher 2 DM demnächst 2, 5 DM und für die zweite volle Stunde 1, 50 statt 1 DM gezahl werden. Auch hier liegt der Tageshöchstsatz bei 10 DM. In der südlichen Innenstadt und in Randbereichen bleibt es bei 1 DM je angefangene Stunde.

Die enorme Zunahme bei den Kurzzeitparkern begann bereits 1989. Sie nahm in der Tiefgarage Nikolaiort zwischen 1986 und 1987 um 15, 9 Prozent zu und stieg bis 1988 noch einmal um 10 Prozent.
Autor:
kh


Anfang der Liste Ende der Liste