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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ortsrat Atter: Birkenallee als Dauerthema
Zwischenüberschrift:
Düte-Altarm und Kronenpohl — Ehrungen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Seit Jahren führt der Ortsrat Atter einen zähen Kampf mit der Verwaltung um die Geschwindigkeitsregelung auf der Birkenallee: " Tempo 50" solle es sein, so meinen die Anlieger; " nicht notwendig" heißt es dazu in der jüngsten Stellungnahme aus dem Stadtplanungsamt. Diese Verweigerungshaltung sorgte auch in der letzten Sitzung des Ortsrates für Unzufriedenheit.

Man müsse den Verkehr den Menschen anpassen" und dürfe nicht warten, bis sich womöglich ein schwerer Unfall ereigne, so wurde eine ablehnende Mitteilung der Verwaltung kommentiert: ,, Wir müssen mit Bedauern feststellen, daß sich die Verwaltung drückt." Und da die Geduld der Ortsratsmitglieder nun genug strapaziert sei, faßte man den Beschluß, zur nächsten Sitzung einen Vertreter der Verkehrsplanung zu laden.

Ebenfalls ein Dauerbrenner in Atter ist das Thema " Düte-Altarm". Hierzu gab Helmut Schmitz vom Grünflächenamt Auskunft: Das Areal sei im Privatbesitz und diene auch als Regenrückhaltebecken, so daß pflegerische Eingriffe nur " sehr vorsichtig" angegangen werden könnten. Außerdem müsse bei jeder Ausgestaltung der " natürliche Charakter" des Gewässers erhalten bleiben. Von seiten des Ortsrates wurde das mit dem Bemerken kommentiert, man wolle lediglich verhüten, daß das Feuchtgebiet im Ortskern zur " Kloake" verkomme.

Mit Erstaunen nahm der Ortsrat unter dem Stichwort " Haushaltsentwurf zur Kenntnis, daß für den endgültigen Ausbau der Straße " Am Kronenpohl" insgesamt 820 000 DM angesetzt sind. Angesichts der daraus folgenden Erschließungsbeiträge wurde die Frage nach der Notwendigkeit so hoher Aufwendungen gestellt.

Versöhnlichere Töne und dicke Blumensträuße gab es dagegen, als der Ortsrat zwei langjährige Mitglieder in den eigenen Reihen ehrte: Roman Bonczek und Karl Heinz Castrup gehören seit 20 Jahren dem Gremium an. " Im Interesse der Bewohner dieses Stadtteils" hätten die beiden Kommunalpolitiker, viel auf den Weg gebracht", betonte Ortsbürgermeister Karl-Heinz Jonas.

In seiner Erwiderung ging Karl Heinz Castrup auf die Veränderungen ein, die sich in 20 Jahren in Atterergeben haben, er wandte den Blick aber auch in die Zukunft: Um sich von der Zentralgewalt der Stadt nicht überfahren zu lassen, müsse der Ortsrat verstärkte " ortsteilbezogene Planung" leisten - die gelte es dann mit der Stadtabzustimmen. fhv
Autor:
fhv


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