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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Nicht nur am Montag waschen
Zwischenüberschrift:
Stadtwerke: das Klärwerk entlasten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Das städtische Klärwerk ließe sich entlasten, wenn die Osnabrücker ihre Wäsche nicht mehr vorrangig montags waschen würden. Auch der Verzicht auf Weichspüler könnte erheblich dazu beitragen, die Gewässer sauberzuhalten. Das geht aus einer Antwort von Stadtwerke-Vorstand Dr. Friedel Baurichter auf eine Ratsanfrage der SPD hervor. Im Mittelpunkt des Interesses stand dabei die Wasserhärte, die für die Dosierung des Waschmittels eine entscheidende Rolle spielt. Baurichter wies darauf hin, daß die Stadtwerke unter der Telefonnummer 34 45 51 Auskünfte über den Härtegrad erteilen.

Eine der Fragen zielte darauf ab, den Härtegrad (also den Kalkgehalt) im Trinkwasser durch technische Maßnahmen einheitlich auf ein niedriges Niveau zu bringen. Wie schon mehrfach berichtet, enthält das in Düstrup gewonnene Wasser mehr Kalk als das aus Thiene oder Wittefeld. Eine zentrale Enthärtung des Trinkwassers aus Düstrup sei nicht geplant, teilte Baurichter mit.

Dafür seien nicht nur Kostengründe maßgeblich, hieß es weiter. Auch die Konsequenz, anstelle eines " weitgehend naturbelassenen, geschmacklich hervorragenden Trinkwassers" eine minderwertige Qualität zu bekommen, habe die Stadtwerke von diesem Vorhaben abgebracht. Durch einen chemischen Fabrikationsprozeß würden dem Wasser nämlich auch lebenswichtige Mineralstoffe wie Calzium entzogen.

Für das Abwasserproblem sieht Baurichter schon in naher Zukunft eine Lösung: Schon 1989 würden die Markenhersteller keine phosphathaltigen Waschmittel mehr anbieten. Seit der Einführungphosphatfreier Waschpulver sei der Phosphatgehalt im Abwasser bereits deutlich zurückgegangen. rll
Autor:
rll


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