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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Kupferhaltiges Wasser kann Babys gefährden
Zwischenüberschrift:
Vorsorgungsuntersuchungen für Hausbrunnenbesitzer
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Das städtische Gesundheitsamt bietet allen Osnabrücker Familien, die ihre Säuglingsnahrung mit hauseigenem Wasser zubereiten, das durch Kupferleitungen geführt wird, die Möglichkeit, ihr Trinkwasser untersuchen zu lassen. Nach Informationen des Presseamtes handelt es sich dabei um eine Vorsorgemaßnahme. Geplant sei zunächst eine orientierende Messung des ph-Wertes und der Gesamthärte. Proben können montags bis freitags von 8.30 bis 10 Uhr im Zimmer 120 des Gesundheitsamtes an der Hakenstraße 6 abgegeben werden. Für die Nahrungszubereitung wird empfohlen, vorsorglich kein abgestandenes Wasser zu verwenden.

Wie das Presseamt weiter mitteilt, sind an der Universitäts-Kinderklinik München in der letzten Zeit einige Fälle frühkindlicher Lebererkrankungen aufgetreten, die wahrscheinlich auf die Verwendung von stark kupferhaltigem Trinkwasser zur Nahrungszubereitung zurückzuführen sind. Erkrankt sind Kleinkinder, die nur kurz oder gar nicht gestillt worden sind und deren Nahrung mit hauseigenem Wasserzubereitet wurde.

Weitere wesentliche Voraussetzungen für die Leberschädigungen war saures weiches Wasser und eine Hausinstallation aus Kupferleitungen. Hierbei können verstärkt Kupferionen aus dem Leitungsnetz gelöst werden, die aller Wahrscheinlichkeit nach bei Kindern unter einem Jahr zu Leberzirrhosen führen können. Für ältere Kinder und Erwachsene besteht dagegen kein gesundheitliches Risiko, zumal über die Nahrung eine weitaus größere Menge aufgenommen wird und Kupfer für den menschlichen Organismus lebensnotwendig ist.

Im Zusammenhang mit den Untersuchungen weist das Osnabrücker Gesundheitsamt noch einmal alle Hausbrunnenbesitzer darauf hin, daß Brunnen mit Trinkwasserzwecken dem Gesundheitsamt gemeldet werden müssen. Falls dies noch nicht geschehen ist, bittet das Amt um entsprechende Mitteilung, damit die Wasserqualität in Zukunft mit überwacht werden kann: Bakteriologische und chemische Überprüfungen dienen dem Schutz der eigenen Gesundheit, schreibt das Presseamt. Weitere Auskünfte erteilt das Gesundheitsamt, Hakenstraße 6, Telefon 323-41 16 oder 323-32 48.


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