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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Wüste: Altlasten erfassen auch Katharinenviertel
Zwischenüberschrift:
Dafür Entwarnung für andere Flächen
Artikel:
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Originaltext:
Mit konkreten Ergebnissen der bisherigen umfangreichen Untersuchungsarbeiten im Altlasten-Verdachtsgebiet Wüste warteten am Mittwoch abend vor den Mitgliedern des " Projektbeirates Wüste" die Gutachter auf. Endgültig liegen nun die Grenzen der betroffenen 200 Hektar großen Fläche fest und die Mächtigkeit der Altablagerung ist ebenso ermittelt wie deren wesentlichen Schadstoffe.

Dr. Dietmar Barkowski vom beauftragten Bielefelder Institut hatte zuvor schon im Rathaus die wesentlichen Ergebnisse dieser zweiten Untersuchungsstufe vorgestellt. Oberstadtdirektor Dr. Jörn Haverkämper betonte bei dieser Gelegenheit die hohe Bedeutung, die Altlastenfragen bundesweit spielten und lobte ausdrücklich die bisherige sachliche Arbeit im Projektbeirat. " Dank der engagierten Mitarbeit von Bürgern in diesem Gremium ist in hohem Maße zur Problembewältigung beigetragen wurden", so der Verwaltungschef.
Die Wesentliche neue Nachricht Barkowskis bestand in der jetzt fundierten Grenzzeichnung des Altlastengebietes. Mit hilfe von 311 Rammkernsondierungen war das riesige Areal ausgelotet wurden. " 98 Prozent aller angeschiebenen Grundstückseigentümer haben den Bohrungen problemlos zugestimmt", freute sich Barkowski. Mit den Grenzen werden zwar rund 2000 Bewohner von dem Verdacht entlastet, auf ihren Grundstücken könnten sich giftige Stoffe im Boden befinden. Dafür kommen aber 3000 Bürger im Bereich des Katharinenviertels dazu, das als " Erweiterungsgebiet" bezeichnet wird.
Nach den Worten des Gutachters sind die Auffüllungen auf der 200 Hektar großen Fläche zwischen ein und zwei Meter dick. Bei den Materialien, mit denen die früher sumpfigen Flächen trockengelegt worden waren (Wir berichteten) handele es sich überwiegend um Schlacke, Aschen und Hausmüll. Die darin enthaltenden wichtigsten Schadstoffe sind Blei, Cadmium, Kupfer, Quecksilber, Zink sowie polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK).
" Das Hauptproblem in der Wüste besteht eindeutig im Boden, während Luft und Wasser von untergeordneter Bedeutung sind"; betonte Barkowski. Auch Dioxine und flüchtige Stoffe sowie gase spielten keine Rolle. Die giftigen Stoffe im Boden seien allerdings überall verstreut anzutreffen. " Belastete Grundstücke wechseltn sich mit völlig unbelasteten ab, das sieht aus wie ein Flickenteppich", erklärte der Gutachter.
Erempfahl, vorrangig in dem Erweiterungsgebiet die Spielplätz untersuchen zu lassen, wie das in der Wüste auch geschehen sei. Zudem solltendie neu hinzukommenden 3000 Bewohner bald über die weiteren Schritte Informiert werden und an das Informationsnetz der Stadt und Projektbeirat ebenso wie bisher die Wüstenbewohner eingebunden werden. Anschließend könnte die detaillierte Analyse jedes einzelnen Grundstückes in Angriff genommen werden, damit jeder Eigetümer und Bewohner Gewißheit erhalte. Diesem Verfahren stimmte Peter Tenhaken vom Gesundheitsamt zu, da " kein aktueller Handlungsbedarf" bestehe.
Detlef Gerdts, Abteilungsleiter im Umweltamt, sicherte auch gegenüber dem Beirat zu, so zu verfahren. Er sprach von sechs Kindergärten im Erweiterungsgebiet, die betroffen deien. Die neue Infomationsbroschüren würden Ende August an die Haushalte verteilt. Außerdem werde die Stadt im September einen Förderantrag bei der Bundesumweltstiftung stellen, um Unterstützung für die in Osnabrück modellhafte " Risikokommunikation" mit dem Bürgern eines gesamten Stadtteils zu erhalten.
Der neue Sachstandsbericht ist als Kurzfassung ab sofort in .................. (rest dieses Textes ist nicht vorhanden!)

Bildtext:
DIESE GRENZEN für das Altlastengebiet ergaben sich nach der Auswertung von 311 Bohrungen und stellen den aktuellen Stand dar, über den jetzt der Projektbeirat informiert wurde.


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