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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Keine einzige besondere Pflanze
Zwischenüberschrift:
Umweltausschuß nahm Haseufer unter die Lupe: Gegen einen Weg spricht nichts
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Nicht eine einzige Rote-Liste-Art fanden die Mitglieder des Umweltausschusses bei einer Ortsbesichtigung des linken Haseufers zwischen Wachsbleiche und Römereschstraße. Das sei in gewisser Weise auch schon bemerkenswert, fand Professor Heinrich E. Weber, der Naturschutzbeauftragte des Osnabrücker Rates.

Zusammen mit Umweltausschußmitgliedern und Verwaltungsleuten nahm der Fachmann Pflanzen- und Tierwelt auf dem Uferabschnitt unter die Lupe. Der Grund: die Stadt plant, hier einen Fuß- und Radweg zu bauen. In der anschließenden Beratung sprach sich der Umweltausschuß einstimmig für den Ausbau aus. Angesichts der ganz gewöhnlichen Pflanzen dort spreche aus Naturschutzsicht jedenfalls nichts dagegen. Jetzt wird sich der Bauausschuß mit der Frage weiter beschäftigen.
Bereits in den 70er Jahren war mit den Planungen eines Haseuferweges begonnen worden. Inzwischen entwickelte sich der Uferabschnitt natürlich weiter. Deshalb gab es Naturschutzbedenken in der Politik, nachdem 1993/ 94 Mittel für den Ausbau des Haseuferweges im Haushalt bereitgestellt worden waren. Eines war jedoch schon vor der Besichtigung klar. Beim Ausbau des Uferweges wird auf den Einsatz großer Maschinen verzichtet werden müssen. Lediglich bei der Entfernung der morschen Pappeln wird man einigen technischen Aufwand betreiben müssen, um die Holzfäller nicht zu gefährden. Wie Grünflächenamtsleiter Bernhard Schilling weiter berichtete, müssen die labilen Bäume aus Gründen üer Verkehrssicherheit weg.
In diesem Jahr sind im Etat 110 000 Mark für das Projekt Haseuferweg veranschlagt. Beim Bau sollen Sozialhilfeempfänger eingesetzt werden. (swa)
Fotountertitel:
EINEN AUSFLUG in die Botanik unternahm jetzt der Umweltausschuß des Rates. Bei Regenschauern und feuchtem Untergrund war wetterfeste Kleidung gefragt.
Foto: Hermann Pentermann
Autor:
swa


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