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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Fahrradstraßen im Katharinenviertel?
Zwischenüberschrift:
Osnabrücker Fahrradtage: Experten diskutierten mehrere Lösungsansätze
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die momentane Verkehrssituation im Katharinenviertel ist unzulänglich und muss verbessert werden. In diesem Punkt waren sich alle Teilnehmer der Diskussionsveranstaltung " Fahrradzone - die Lösung für das Katharinenviertel" zur Eröffnung der ersten Osnabrücker Fahrradtage einig.

Zu Wort kamen Vertreter der Osnabrücker Verwaltung, der Polizei, des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) sowie Regierungsdirektor Klaus Hinte von der Straßenbehörde Bremen. Er berichtete von 14-jähriger Bremer Erfahrungen mit Fahrradstraßen. Dabei handelt es sich um Radsonderwege auf denen sich Autos in eine Richtung und Radfahrer in beide Richtungen, fortbewegen dürfen. In Osnabrück gild das für die Lohstraße. Hinte wies jeden Verdacht auf erhöhte Sicherheitsrisiken zurück, wenn das Fahrrad auf diesen Straßen quantitativ dominieren und eine generelle Geschindigkeitsbegrenzung von unter 50 km/ h gelte.
Das Katharinenviertel erfüllt diese Kriterien: Werner Nümann vom Stadtplanungsamt stellte Ergebnisse von aktuellen Verkehrszählungen vor, nach denen der Anteil der Radler viermal über dem der Autofahrer liege. Uwe van Olfen vom ADFC hält daher ein Netz von Fahrradstraßen im Katharinenviertel für eine sinnvolle Lösung. Existierten Fahrradstraßen, würden die Unfallrisiken vermindert, da die Zweiräder auf der Fahrbahn ausweichen und die Fußgänger mehr Platz hätten, plädierte van Olfen für einen radfreundlichen Umbau.
Für einen besonderen Schutz der Radfahrer sprach sich auch Hans Szypulski von der Polizei aus. Bislang seien die Pedalritter nicht sehr gesichert, da könnte die Fahrradstraße eventuell eine Lösung sein. Norbert Obermeier vom städtischen Ordnungsamt befürchtet dagegen Konfliktpotenzial durch die Einführung von Fahrradstraßen, weil Raserstrecken für die Zweiräder geschaffen würden. " Es muß eine harmlos Lösung für alle Verkehrsteilnehmer erreicht werden."
Wie auch immer die Entscheidung über die Radsonderwege aussehen mag, momentan befinden sich die Verkehrswege dort in einem " miserablen" straßenbaulichen Zustand brachte Wolf-Rüdiger Sack vom Osnabrücker Tiefbauamt die Problematik auf dem Punkt. Für frühestens 1996 plant das Amt Umbaumaßnahmen im Zuge der Kanalsanierung. Bis dahin sollen, so Sack, kleiere Ausbesserungsmaßnahmen zumindest die Schlaglöcher auf den Geh- und Radwegen sowie auf der Fahrbahn beseitigen.
Autor:
sti


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