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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Entwicklung nicht hinterherlaufen
Zwischenüberschrift:
Neue Wege in der Stadtpolitik
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Stadtpolitik soll sich künftig an langfristigen Leitzielen orientieren, nach denen sich städtisches Handeln zu richten hat. Mit diesem Anspruch legte Oberstadtdirektor Dierk Meyer-Pries kürzlich den Entwurf des 7. Stadtentwicklungsprogrammes vor, daß am Dienstag im Rat diskutiert werden soll. " Wir müssen vermeiden, Entwicklungen hinterherzulaufen, sondern alle Kraft darauf ausrichten, städtisches Handeln auf die neu definierten Leitziele auszurichten", betonte der Verwaltungschef in einem Gespräch mit unserer Zeitung.
Als übergreifende Leitziele, die künftig für Osnabrück gelten sollen, nennt das Papier der Verwaltung:
Bewahrung der Überschaubarkeit und Identität Osnabrücks,
Sicherung eines breiten gesellschaftlichen Grundkonsenses durch verstärkte Bürgerbeteiligung,
Vorrang eines qualitativen Wachstums,
Entwicklung eines lebenswerten Systems Stadt
sowie die Entwicklung eines regionalen Bewußtseins.
Konsequent wird nach Ansicht von Meyer-Pries eine verstärkt umweltorientierte Ausrichtung städtischen Handelns sein, mit dem Ökologiegedanken als " tragende Säule neben Ökonomie und Humanität". Diese Konzentration auf den Umweltbereich solle jedoch für die Stadtentwicklungsplanung auch nicht Umweltschutz um jeden Preis bedeuten. Vielmehr müsse ein Interessenausgleich gesucht werden, der breitgefächerte Bedürfnisse berücksichtige.
Nach Meinung des Verwaltungschefs setzt eine zukunftsorientierte Entwicklung der Stadt einen breiten gesellschaftlichen Grundkonsens voraus. " Alle Bürger und gesellschaftlichen Gruppen müßten sich darin wiederfinden. Die Verwaltung hoffe, dies mit dem neuen Weg, der bei der Erarbeitung des Stadtentwicklungsprogrammes nunmehr eingeschlagen werde, zu erreichen.
In drei Workshops haben sich Dezernenten, Planungsbeauftragte sowie leitende Mitarbeiter der Fachdienststellen in der Verwaltung damit vertraut gemacht. Dabei wurden Themen wie " der wirtschaftlich-technologische Strukturwandel", " die sozialen und demographischen Veränderungen und Anforderungen" sowie " ökologische Probleme und Fragestellungen" aufgearbeitet. Der dem Rat vorliegende Entwurf des 7. Stadtentwicklungsprogrammes ist nach Auskunft von Meyer-Pries eine Zusammenfassung und Aufarbeitung dieser Workshops unter Einbeziehung aktueller Entwicklungen. Wir werden darauf noch zurückkommen.
Neu gegenüber der bisherigen Vorgehensweise sei die frühzeitige Einbeziehung gesellschaftlich wichtiger Gruppen. Diesem Ziel dient ein weiterer Workshop. Dazu werden die Vertreter des Landkreises, der Gewerkschaft, des Industriellen Arbeitgeberverbandes, des Einzelhandelsverbandes, der Industrie- und Handelskammer, des Bundes für Umwelt- und Naturschutz, der Bundesstiftung Umwelt, der Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege, der Stadtwerke, der Osnabrücker Hochschulen, der Wirtschaftsförderung sowie der Gesellschaft für Landeskultur und der Wohnungsbaugesellschaft Osnabrück eingeladen.
Autor:
kh


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